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Die Vereinten Nationen haben Israel in deutlichen Worten Rechtsbruch vorgeworfen. Auch in der Nacht zu Freitag missachtete die Armee die verbindliche UN-Forderung nach einer Waffenruhe im Gaza-Streifen. Die Angriffe wurden im Gegenteil noch verstärkt. Unterdessen gehen die diplomatischen Bemühungen um eine Waffenruhe weiter.
Trotz des anhaltenden Beschusses durch militante Palästinenser hat Israel die Übergänge zum Gazastreifen für Hilfslieferungen geöffnet. Zugleich drohte Ministerpräsident Olmert der radikal-islamischen Hamas mit Vergeltung. Sollten die Angriffe nicht binnen 48 Stunden aufhören, werde Israel mit militärisch antworten.
Israel will angesichts des anhaltenden Dauerbeschusses auf südisraelische Städte und Dörfer aus dem Gaza-Streifen offenbar hart antworten, der israelische Ministerpräsident Olmert ergriff jetzt noch einmal das Wort.
Das Thema ist heikel. Wer darüber spricht, muss fürchten, Beifall von der falschen Szene zu bekommen. Oder als Antisemit zu gelten. Wie die Autoren des Buches "Die Israel-Lobby". Ein Besuch bei Amerikas jüdischer Elite und den Organisationen, die in Washington die Strippen ziehen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel bricht auf zu ihrem zweitägigen Antrittsbesuch in Israel - angesichts des Wahlsiegs der radikalen Hamas in den palästinensischen Autonomie-Gebieten erwartet sie eine unsichere politische Lage vor Ort.
Auf der Suche nach ihrem verschleppten Kameraden fegte die israelische Bodenoffensive über den Gazastreifen. Ministerpräsident Olmert erklärte, für dessen Befreiung werde auch nicht vor "extremen Aktionen" zurückgeschreckt.
Es war wieder eine unruhige Nacht für die Menschen in Libanon und in Israel: Luftangriffe, Gefechte und nächtliche Einsätze von israelischen Bodentruppen im Libanon. Und Israels Ministerpräsident Olmert holt zumindest verbal noch weiter aus: Er macht Syrien und den Iran mitverantwortlich für die Eskalation der Gewalt.
Warum ist die israelische Armee im Libanon einmarschiert? Weil sie dort ein willfähriges Regime installieren will. Die beiden entführten Soldaten sind zweitrangig, schreibt Uri Avnery - exklusiv auf stern.de.
Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert will die Angriffe gegen den Libanon so lange fortsetzen, bis eine internationale Schutztruppe für Ruhe sorgt. In der Nacht hatte Israels Armee ihren bisher weitesten Vorstoß in den Libanon unternommen.
Trotz wochenlanger israelischer Angriffe hat die Hisbollah-Miliz mehr als 180 Raketen abgefeuert. Israel weitete seine Militäroffensive im Nachbarland aus und stieß erstmals auch weit nach Baalbek im Norden des Landes vor.
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