Startseite

China weist Bericht über Milliardenvermögen zurück

Circa 2,7 Milliarden Dollar soll die Familie Wen Jiabaos laut einem Bericht kontrollieren. Das chinesische Außenministerium nahm prompt Stellung - und ließ Internetseiten und weitere Berichte sperren.

  Er soll Milliarden angehäuft haben: der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao

Er soll Milliarden angehäuft haben: der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao

Das chinesische Außenministerium hat den US-Medienbericht über das angebliche Milliardenvermögen von Ministerpräsident #Link;http://www.stern.de/politik/ausland/wen-jiabao-90354954t.html;Wen Jiabao# scharf kritisiert. Am Freitagmorgen waren in China die Internet-Seiten der "New York Times" in Englisch und Chinesisch gesperrt. Auch Suchanfragen mit den Namen von Wen und seiner Familie wurden blockiert und Berichte von ausländischen Fernsehstationen über das Vermögen der Familie. Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking sagte zu dem Bericht, er "ziehe Chinas Namen in den Schmutz". Zu den gesperrten Websites sagte er: "China verwaltet das Internet in Übereinstimmung mit seinen Gesetzen und Vorschriften."

Wie die "New York Times" am Freitag unter Berufung auf Unterlagen von Unternehmen und des Staates berichtete, kontrolliert die Familie Wen Jiabaos Werte im Umfang von umgerechnet mindestens 2,7 Milliarden Dollar. Der größte Teil davon sei seit Wens Ernennung zum Vize-Premier 1998 zusammengetragen worden. Er wurde 2003 Ministerpräsident. Als Beispiel für das Vermögen der Familie nannte die Zeitung einen Anteil an dem Versicherer Ping An Insurance, der Wens 90-jähriger Mutter gehöre. Den letzten verfügbaren Angaben von 2007 zufolge hatte er einen Wert von 120 Millionen Dollar.

In dem kommunistischen Land werden Einzelheiten aus dem Leben der Führungsspitze wie Staatsgeheimnisse behandelt. Die finanzielle Situation der Politiker wird unter Verschluss gehalten. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte im Juli berichtet, die Familie von Vize-Präsident #Link;http://www.stern.de/sport/xi-jinping-90357247t.html;Xi Jinping# - vermutlich der nächste Präsident - habe auch ein großes Vermögen angehäuft. Seitdem ist die Website von Bloomberg gesperrt. Für den größten politischen Skandal in China sorgte das hochrangige Parteimitglied #Link;http://www.stern.de/politik/ausland/bo-xilai-91437213t.html;Bo Xilai#. Er wird unter anderem der Korruption und Bestechung beschuldigt. Bo wurde aus der Partei ausgeschlossen, verlor am Freitag seinen Parlamentssitz und dürfte vor Gericht gestellt werden.

ger/DPA/Reuters/DPA/Reuters

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools