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Machtwort beim Freitagsgebet: Ajatollah Ali Chamenei hat das aufbegehrende Volk in die Schranken gewiesen. Der oberste Führer des Irans erklärte die Präsidentenwahl für rechtmäßig, sie habe mit Mahmud Ahmadinedschad einen klaren Sieger hervorgebracht. Der Opposition gab er mit auf den Weg: Eure Proteste sind vergebens.
Rückzieher in letzter Minute: Der unterlegene iranische Präsidentschaftskandidat Mir-Hussein Mussawi verzichtet vorerst auf die geplante Großkundgebung gegen das offizielle Wahlergebnis. Mussawi beugt sich damit dem Verbot des Teheraner Innenministeriums. Die Behörde hatte mit Blick auf die angekündigte Demonstration angekündigt, Störer der öffentlichen Ordnung "juristisch zu belangen".
In der iranischen Hauptstadt Teheran sind Polizei und regierungstreue Milizen auch am Sonntagabend mit Anhängern des unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Mir Hussein Mussawi zusammengestoßen. Vor allem Jugendliche protestierten gegen vermeintlichen Wahlbetrug.
Mahmud Ahmadinedschad hat die Präsidentschaftswahl mit überraschend deutlichem Abstand für sich entschieden. Bereits im ersten Wahlgang erhielt der ultrakonservative Amtsinhaber die absolute Mehrheit der Stimmen und bezwang Herausforderer Mir Hussein Mussawi.
Die Wahl im Iran kennt nur Gewinner - jedenfalls wenn man den Aussagen der beiden aussichtsreichsten Kandidaten Glauben schenkt. Am Abend sah die staatliche Nachrichtenagentur Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad bereits als Sieger. Aber auch Herausforderer Mir-Hussein Mussawi reklamierte den Sieg für sich.
Mehr als 46 Millionen Iraner sollen heute ihren neuen Präsidenten bestimmen. Nach einem kontroversen Wahlkampf wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem international umstrittenen Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad und dem reformorientierten Herausforderer Mir-Hussein Mussawi erwartet. Der Andrang an den Wahlurnen ist groß.
Es ist ein Tag, der das Land, und vor allem die Hauptstadt Teheran, in einen Ausnahmezustand versetzt: der Tag der Präsidentenwahl. Noch nie zog es in der Islamischen Republik so viele Menschen an die Urnen. Ihr Gang dorthin wird begleitet von einer tiefen Sehnsucht - nach einem Wandel im Iran.
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Mohsen Rezai Mirgha'id ist ein iranischer General und Politiker. Von 1981 bis 1997 war er Führer der iranischen Revolutionsgarde und ist seit 1997 Mitglied im Schlichtungsrat. Rezai gehört zur Volksgruppe der Bachtiaren und spricht neben Farsi fließend arabisch. Rezai gilt ähnlich wie Ali Laridschani als gemäßigter Konservativer. Mohsen Rezai, Kommandeur der Pasdaran im Ersten Golfkrieg und somit auch der Bassidji wurde von der 'Vereinigung der Mütter der Kindersoldaten' beschuldigt, für den ...
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