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Ex-Polizist zu elf Jahren Haft verurteilt

Spätes Urteil: Vor sechs Jahren wurde die russische Journalistin Anna Politkowskaja erschossen. Jetzt muss deshalb einer der Drahtzieher für elf Jahre ins Gefängnis.

  Demonstranten in Berlin gedenken der 2006 ermorderten Journalistin Anna Politkowskaja. Die Putin-Kritikerin hatte sich u.a. mit Menschenrechtsverletzungen im Tschetschenien-Krieg befasst.

Demonstranten in Berlin gedenken der 2006 ermorderten Journalistin Anna Politkowskaja. Die Putin-Kritikerin hatte sich u.a. mit Menschenrechtsverletzungen im Tschetschenien-Krieg befasst.

Im Gerichtsverfahren zur Ermordung der russischen Journalistin Anna Politkowskaja ist ein Ex-Polizist zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Das entschied ein Moskauer Bezirksgericht am Freitag, nachdem der Angeklagte Dmitri Pawljutschenkow eingeräumt hatte, Politkowskaja überwacht sowie die Mordwaffe gekauft und dem Mörder übergeben zu haben. Die regierungskritische Journalistin war im Oktober 2006 im Treppenhaus ihres Moskauer Wohnhauses erschossen worden.

Bereits im Sommer 2011 war der Täter festgenommen worden. Eine Sprecherin der "Nowaja Gaseta", für die Politkowskaja als Reporterin gearbeitet hatte, sagte damals, im Jahr 2009 habe der Festgenommene während des Prozesses um den Mord an Politkowskaja als Zeuge ausgesagt. Drei angeklagte tschetschenische Brüder waren in dem Prozess aus Mangel an Beweisen freigesprochen worden. Der Oberste Gerichtshof Russlands hob das Urteil aber auf. Im Zuge der neuen Ermittlungen wurden die tschetschenischen Brüder erneut angeklagt.

Politkowskaja war im Oktober 2006 im Treppenhaus ihres Moskauer Wohnhauses erschossen worden. Sie war eine Kritikerin des damaligen Präsidenten und heutigen Regierungschefs Wladimir Putin, in ihren Berichten prangerte sie Menschenrechtsverletzungen im Tschetschenien-Krieg an. Die Arbeit der Ermittlungsbehörden in dem Fall wurde international immer wieder scharf kritisiert, ihnen wurde ein mangelnder Aufklärungswille vorgeworfen.

steh/AFP/AFP

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