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Mossul

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Nachrichten-Ticker
Selbstmordattentäter töten in Mossul Polizeikommandeur

Zwei Selbstmordattentäter haben sich am Mittwoch in einer Polizeistation der nordirakischen Stadt Mossul in die Luft gesprengt und den dortigen Kommandeur sowie drei weitere Polizisten mit in den Tod gerissen.

Irak
Irak
Mindestens 40 Menschen sterben bei Anschlagsserie

Eine Serie von Bombenanschlägen im Irak hat mindestens 40 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 200 Menschen wurden teils schwer verletzt. Insgesamt explodierten in Bagdad und in der Nähe von Mossul vier Sprengsätze.

Mossul
Mossul
Rumsfeld besucht Verletzte auf US-Stützpunkt

Drei Tage nach dem verheerenden Anschlag auf den US-Stützpunkt Mares bei Mossul hat der amerikanische Verteidigungsminister Donald Rumsfeld den dort stationierten Soldaten einen Überraschungsbesuch abgestattet.

Irak
Irak
Sieg in Falludscha, Kämpfe in Mossul

Die US-geführten Truppen haben nach den Worten eines US-Generals den Widerstand in Falludscha niedergeschlagen. Die Rebellen haben sich zerstreut und liefern US-Truppen jetzt an anderen Orten Gefechte.

Nachrichten-Ticker
Sieben Tote bei Anschlag im Nordirak

Bei der Explosion eines mit Sprengstoff beladenen Autos nahe der nordirakischen Stadt Mossul sind am Montag sieben Menschen getötet worden.

Nachrichten-Ticker
Mindestens zwei Tote und 20 Verletzte bei Autobombenanschlag im Irak

Bei einem Autobombenanschlag in der irakischen Stadt Mossul sind am Sonntag mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen und zwanzig weitere verletzt worden.

Parlamentswahl
Parlamentswahl
Iraker trotzen Terror und Gewalt

Granaten und Raketen explodierten, es gab Tote zu beklagen. Dennoch war die Parlamentswahl für viele Iraker ein "Festtag", wie Ministerpräsident al-Maliki feststellte. US-Präsident Obama zollte den Wählern Respekt, dass sie sich trotz aller Widrigkeiten nicht davon abhalten ließen, ihre Stimme abzugeben.

Zwischen Hedonisten und Hisbollah
Blog "Zwischen Hedonisten und Hisbollah"
Der Fluch der Übertreibung

Warum Journalisten es mit Worten etwas genauer nehmen sollten Als ich mich heute morgen wie gewöhnlich durch die allgemeine Nachrichtenlage klickte, fiel mir vor Schreck beinahe das Brötchen aus der Hand. "Wie Beobachter aus dem Libanon vermelden, herrschen im Libanon bereits seit Wochen kriegsähnliche Zustände", las ich auf einer mir bis dahin unbekannten Nachrichtenseite namens shortnews, deren Schlagzeile durch google-alert in meinem Postfach gelandet war. Kriegsähnliche Zustände. Seit Wochen. Im Libanon. Warum habe ich davon nichts gemerkt? Gehört Beirut nicht zum Libanon? Und was genau ist ein kriegsähnlicher Zustand? Die Schlagzeile erinnert mich an meine Zeit im Irak. Ging in Mossul oder in Kirkuk eine Bombe hoch, hieß es in den Nachrichten sofort "Terror im Nordirak". Geographisch gesehen war das nicht falsch: Sowohl Kirkuk als auch Mossul liegen im Norden des Iraks. Trotzdem war das Bild, das durch die Verallgemeinerung "Nordirak" entstand, falsch. Denn Mossul und Kirkuk waren und sind Krisenherde in einer sonst sehr friedlichen Region. In Suleimania, wo ich nach meiner Zeit in Bagdad lebte, war es ruhig und ungefährlich. Kriegsähnliche Zustände. Seit Wochen. Sehen wir uns den Hintergrund der Meldung genauer an. Seit Wochen, in der Tat, eigentlich eher seit Monaten, kommt es immer wieder zu Zwischenfällen im israelisch-libanesischen Grenzgebiet. Seit Jahresbeginn wurden fünf Raketen vom Südlibanon auf Israel abgefeuert, die mit Artilleriefeuer beantwortet wurden. Fünf Raketen in zehn Monaten in einem geographisch eng begrenzten Gebiet. Kriegsähnliche Zustände im Libanon? Natürlich geben die Vorfälle Anlaß zur Sorge. Die Angst vor einer erneuten Eskalation zwischen Israel und der im Süden dominierenden Hisbollah ist groß, den Krieg von 2006 haben die Menschen im Libanon noch allzu genau in Erinnerung. Vergangene Woche soll der libanesische Botschafter bei der UN den Sicherheitsrat gewarnt haben, es gebe Anzeichen, dass Israel einen Großangriff auf Libanon plane. Das ist sehr beunruhigend. Und hat Nachrichtenwert. Und ruft nach Analyse und Hintergrundberichten. Aber nicht nach Panikmache. Ist es nicht gerade dann, in einer ohnehin schon aufgeheizten Stimmung, die Pflicht von Journalisten, noch mehr Sorgfalt aufzuwenden als ohnehin selbstverständlich sein sollte? Wem nützt es, Einzelfälle in einer Grenzregion zu angeblich seit Wochen anhaltenden "kriegsähnlichen Zuständen" hochzuspielen? Was schreiben die Kollegen, sollte es tatsächlich Krieg geben? Bis vor ein paar Tagen hatte ich Besuch aus Deutschland. Wir waren im Land unterwegs, am Strand, in den Bergen, sie sind auch südwärts gefahren, bis Saida, und sie hatten einen wunderbaren Urlaub. Auch sie werden sich die Augen reiben, wenn sie daheim am Frühstückstisch lesen, in dem Land, in dem sie gerade waren, herrschten seit Wochen kriegsähnliche Zustände.

Neue Terrorwelle im Irak
Neue Terrorwelle im Irak
Dutzende Tote nach Freitagsgebet

Bei einem Anschlag im nordirakischen Mossul sind 30 Menschen ums Leben gekommen, weitere 70 wurden verletzt. Der Sprengsatz explodierte, als Gläubige nach dem Freitagsgebet die Moschee verließen. Die Region um Mossul gilt als Hochburg des Terrornetzwerks al-Qaida im Irak. In Bagdad starben am Freitag bei drei Bombenanschlägen insgesamt sieben weitere Menschen.

Falludscha
Falludscha
"Jetzt ist er tot"

Noch sind die Kämpfe in Falludscha nicht beendet, da geraten US-Soldaten in Mossul und Ramadi bereits in neue Kämpfe. Die Erschießung eines unbewaffneten Mannes in Falludscha konfrontiert die Amerikaner mit dem Vorwurf schwerer Menschenrechtsverletzungen.

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