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Gaddafi ist tot, Libyen feiert. Auch wenn der Diktator nicht mehr an der Macht war, sein Ende ist ein historischer Moment - und eine letzte Warnung an die verbliebenen Diktatoren der Region.
Libyens Machthaber Gaddafi droht der Untergang. Weichen will er nicht. Im Gegenteil. Er heuert Söldner an, lässt auf sein Volk schießen. Warum? Der dienstälteste Diktator der Welt kann nicht anders.
Vor genau einem Jahr begann in Libyen der Aufstand gegen den Despoten Muammar al Gaddafi. Viele Tausende Menschen sind bei der Revolution ums Leben gekommen - nun feiert das Land das Jubiläum.
Der libysche Übergangsrat hat angekündigt, den Leichnam des getöteten Diktators Muammar Gaddafi seinen Angehörigen zu übergeben. Unterdessen bestätigte ein Arzt, Gaddafi sei einem Kopfschuss erlegen. Diese Todesursache legt einen Lynchmord nahe.
Warum verschanzte sich Muammar al Gaddafi bis zu seinem Ende in Sirte? Seine Geburtsstadt war wochenlang von den Rebellen belagert, eine Flucht unmöglich. Verzweiflung oder Plan?
In Misrata stehen Menschen Schlange, um noch einmal den toten Ex-Diktator Gaddafi zu sehen und zu fotografieren. Sein Stamm fordert derweil die Herausgabe des Leichnams.
Fast sieben Monate hat er gedauert, 26.000 Lufteinsätze wurden geflogen: Jetzt wird der Nato-Einsatz in Libyen beendet. Am 31. Oktober ist Schluss. Die Entscheidung steht allerdings unter Vorbehalt.
Mit Gaddafi ist auch Libyens Diktatur endgültig gestorben. Sein Tod ist gut für das Land, doch wer sind die neuen starken Männer, und welche Gefahr bergen die Waffen des alten Regimes? Antworten.
Sie war eine der letzten Bastionen der Anhänger von Ex-Diktator Muammar al Gaddafi: Jetzt haben die Soldaten des Übergangsrates die Wüstenstadt Bani Walid eingenommen - und konzentrieren sich auf ihr nächstes Ziel.
Während Gaddafis Leiche im Kühlraum eines Einkaufszentrums liegt, spekuliert die Welt über seinen Tod: Ist er wirklich im Gefecht erschossen worden - oder war es Lynchmord?
Noch am Samstagmorgen hatten sich die libyschen Rebellen zuversichtlich gezeigt, die Gaddafi-Hochburg Bani Walid ohne blutige Auseinandersetzung einnehmen zu können - aber regimetreue Truppen verteidigen die Stadt weiter.
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