Chávez ist zurück in Venezuela

18. Februar 2013, 13:46 Uhr

Nach seiner jüngsten Krebsoperation ist Präsident Hugo Chávez überraschend in seine Heimat zurückgekehrt. Seine Behandlung soll nun in Venezuela fortgesetzt werden.

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Nach seiner Krebsoperation auf Kuba ist der venezolanische Präsident Hugo Chávez in seine Heimat zurückgekehrt©

Zwei Monate nach einer Krebsoperation auf Kuba ist der venezolanische Präsident Hugo Chávez in seine Heimat zurückgekehrt. Er sei wieder in seinem Vaterland und bei seinem geliebten Volk, twitterte der Linkspopulist am Montag. Die Behandlung werde in Venezuela fortgesetzt: "Vorwärts zum ewigen Sieg. Wir werden leben und siegen."

Die Rückkehr zu diesem Zeitpunkt kommt überraschend. Am Mittwoch erklärte Vize-Präsident Nicolas Maduro, der 58-Jährige müsse sich weiteren medizinischen Behandlungen unterziehen. Diese seien kompliziert, sollten die Erkrankung aber beenden. Maduro erklärte am Montag, der Präsident werde in einem Militärkrankenhaus in Caracas behandelt. In Live-Übertragungen des Fernsehens waren jubelnde Minister zu sehen. Einer von ihnen sang: "Er ist zurück, er ist zurück". "Wir sind überglücklich", sagte Maduro.

Chávez hatte sich am 11. Dezember in Kuba seiner vierten Krebs-Behandlung innerhalb von eineinhalb Jahren unterzogen. Am Freitag veröffentlichte die Regierung erstmals seit der Operation ein Foto des Präsidenten. Darauf ist ein lächelnder Chavez zu sehen, der im Bett Zeitung liest. An welcher Krebsart Chavez genau leidet, ist nicht bekannt. Wegen der Geheimniskrämerei der Behörden war zuletzt auch über einen baldigen Tod des sozialistischen Präsidenten spekuliert worden.

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