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4. September 2008, 20:36 Uhr
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Detroits Bürgermeister muss ins Gefängnis

Partys mit Prostituierten auf Staatskosten, Amtsmissbrauch, Meineid - Die Liste der Vorwürfe gegen Kwame Kilpatrick ist lang. In zwei Anklagepunkten hat sich Detroits Bürgermeister jetzt offenbar schuldig bekannt.

Kompromiss mit der Staatsanwaltschaft: Kwame Kilpatrick im Gerichtssaal in Detroit© Rebecca Cook/Reuters

Der Bürgermeister der US-Metropole Detroit, Kwame Kilpatrick, muss nach einem Sexskandal für vier Monate ins Gefängnis und von seinem Amt zurücktreten. Zudem müsse er eine Million Dollar an die Stadt zahlen, berichtete der US-Nachrichtensender CNN am Donnerstag. Kilpatrick wurde auch zu weiteren fünf Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt.

Mehrere Millionen Dollar Schweigegeld?

Kilpatricks Anwälte hatten sich dem Bericht zufolge in einem Kompromiss mit der Staatsanwaltschaft darauf geeinigt, dass sich der Bürgermeister in zwei von acht Anklagepunkten für schuldig erklärt. Der 38-Jährige war des Amtsmissbrauchs sowie des Meineids im Zusammenhang mit einer Affäre mit seiner ehemaligen Stabschefin beschuldigt worden. Zudem soll der demokratische Bürgermeister mehrfach Partys mit Prostituierten auf Staatskosten gefeiert haben.

Der verheiratete Kilpatrick hat laut US-Medienberichten mehrere Millionen Dollar gezahlt, damit mehr Einzelheiten seines bewegten Privatlebens nicht bekannt werden.

KOMMENTARE (4 von 4)
 
Gisella (05.09.2008, 11:13 Uhr)
Detroit
und Gefolge-Du weißt doch,ich bleibe bei meiner Einstellung. -Schon mal in Detroit gewesen?????Die "Elite"unserer kleinen Stadt hat mit Drogen gehandelt.Vorbilder???
limana (05.09.2008, 02:02 Uhr)
Kilpatrick hat die Millionen nicht selbst gezahlt
Er hat seinen Stadtrat hinter's Licht gefuehrt, so dass die Stadt $8,4 Mio Abfindung an einen Polizisten gezahlt hat, den Kilpatrick feuern liess, um seine aussereheliche Liebesaffaire zu vertuschen. Als der Polizist zu Gericht ging, haben sowohl Kilpatrick als auch seine Geliebte geschworen, dass es keine Affaire gab. Kilpatrick ueberredete den Stadrat dann, die Sache vom Tisch zu bringen, ohne zu offenbaren, dass der Betrag nur so hoch war, weil es sich um Schweigegeld handelte. Der Polizist hatte naemlich Recht.
Aber es gab moch zusaetzlich jede Menge Vetternwirtschaft, und eine Woche vor seinem Schuldbekenntnis had Kilpatrick noch einmal kraeftig die Gehaelter seiner Buddies erhoeht. Die haben aber jetzt gluecklicherweise angefangen, zu kuendigen.
OnceKnown (04.09.2008, 22:42 Uhr)
@Gisella
Induktion
.
[lateinisch »Hinführung«] die, Logik: der (nicht logische) Schluss vom Besonderen auf das Allgemeine.
Gisella (04.09.2008, 20:52 Uhr)
Detroit
verkommen, verrottet-warum nicht auch der Bürgermeister???Das ist eben die ELITE Americas.
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