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8. Februar 2008, 11:57 Uhr

Dutzende Raketeneinschläge in Israel

Der Konflikt zwischen Israel und dem von der Hamas regierten Gaza-Streifen hält weiter an. Mindestens 17 Rakten sind in der Grenzregion Israels eingeschlagen, nachdem die Regierung in Tel Aviv angekündigt hatte die Stromlieferungen für Gaza zu reduzieren.

Ein Israeli steht in seinem Garten, wo eine Kassam-Rakete einschlug und den Schuppen zerstörte© Tsafrir Abayov/AP

Militante Palästinenser haben israelische Grenzstädte mit Dutzenden Raketen beschossen. der Beschuss gilt als Reaktion auf die gedrosselten Stromlieferungen für den Gazastreifen. Nach Angaben einer israelischen Militärsprecherin wurden mindestens 17 selbst gebaute Kassam-Raketen sowie Mörsergranaten abgefeuert.

Israel hatte in der Nacht zum Freitag wegen des fortwährenden Beschusses die Stromlieferung in den Gazastreifen leicht gekürzt. Die international umstrittenen Kürzungen beliefen sich nach israelischen Angaben auf 0,5 Prozent der täglichen Lieferung von 124 Megawatt.

Israel unter Dauerbeschuss

Israel hat den rund 1,5 Millionen Palästinensern damit gedroht, in den kommenden Wochen schrittweise die Stromversorgung für den Gazastreifen um insgesamt fünf Prozent zu drosseln, falls der Raketenbeschuss nicht aufhört. Nach Armeeangaben wurden allein in dieser Woche mehr als 90 Raketen auf Israel abgefeuert. Zwölf Israelis seien verletzt worden.

US-Außenamtssprecher Tom Casey sagte in Washington, die US-Regierung wolle nicht, dass sich die humanitäre Situation im Gazastreifen verschlechtere. Zugleich wies Casey auf das Recht Israels hin, sich gegen die Raketenangriffe zu verteidigen.

DPA
 
 
KOMMENTARE (1 von 1)
 
Carolarco (08.02.2008, 17:39 Uhr)
Kassamraketen
Eine ganze Stadt steht unter staendigen Beschuss.Heute,Freitag mittag sind es inzwischen 22 Raketen.Ich teile nicht die Ansicht, dass sie als Reaktion auf geplante Stromkuerzungen oder als Reaktion ueberhaupt auf irgendetwas einzuschaetzen sind.
Der einzige Grund ist Terror .
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