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Die Ukraine hat die Pläne der pro-westlichen Vorgängerregierung für einen Beitritt zur NATO endgültig zu den Akten gelegt.
US-Vizepräsident Dick Cheney hat die Hoffnungen Georgiens auf eine Nato-Aufnahme gestärkt. Die US-Regierung stehe "vollkommen" hinter dem Beitrittsvorhaben, sagte Cheney bei einem Besuch in Tiflis. Moderate Töne in dem Konflikt kommen unterdessen aus China.
Der Konflikt über Südossetien und Abchasien ist längst nicht der einzige potentielle Krisenherd im Umfeld Russlands. Ob Bergkarabach oder Transnistrien: An allen Ecken und Enden des russischen Riesenreichs gärt es. Und nicht immer geht es dabei um den Zugriff auf Rohstoffe - stern.de gibt einen Überblick.
Ungeachtet des Kaukasus-Konflikts bleibt Georgien Aufnahme-Kandidat für die Nato. Dies bekräftigte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch in Tiflis nach dem Gespräch mit dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili. Unterdessen kündigte Medwedew den Truppenabzug für Montag an.
Während die USA unbeirrt am schnellen Nato-Beitritt der Ukraine und Georgien festhalten, gehen die europäischen Partner auf Konfrontationskurs. Allen voran Frankreich stemmt sich gegen die Aufnahme, und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier will Russland nicht verärgern. Der Nato-Gipfel in Bukarest dürfte keine Kuschelrunde werden.
US-Präsident Bush ist zu einem Kurzbesuch in Kiew eingetroffen. Er sicherte der Ukraine volle Unterstützung bei einem späteren Beitritt zur Nato zu. Diplomaten sehen durch den möglichen Beitritt der Ukraine und Georgiens das Machtgleichgewicht in Europa gestört.
Nur jeder zehnte Slowene hat gegen den Beitritt zur EU gestimmt. Die Nato genießt jedoch weniger Sympathie: Ein Drittel der Wähler war gegen den Beitritt zum Militärbündnis.
Die CSU greift Spionagevorwürfe gegen Detlef Prinz auf, einen Freund von SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. Sie sollen im Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestages diskutiert werden. Prinz bestreitet jede Agententätigkeit.
Zwanzig Jahre nach dem Ende des blutigen Krieges der Sowjets gegen Afghanistan, soll Russland zusammen mit der Nato afghanische Polizisten ausbilden ? allerdings auf russischem Territorium.
Der Generalsekretär der Nato Anders Fogh Rasmussen lehnte einen zusätzlichen Sicherheitspakt mit Russland ab. Die bestehenden Abkommen reichten aus, so Rasmussen vor Journalisten in Moskau.
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