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Nato-Gipfel im rumänischen Bukarest: Die Regierungschefs der Mitgliedsländer haben den USA ihre Unterstützung für die Raketenabwehrpläne der USA zugesagt. Auch die Nato-Erweiterung blieb Thema bei dem Gipfel. Frankreich versprach indes zusätzliche Truppen für Afghanistan.
Die NATO wird um sieben Staaten im Osten Europas erweitert. Vor allem Russland stört sich daran, dass ehemalige Sowjetrepubliken jetzt zum westlichen Verteidigungsbündnis gehören.
Mit ihren Plänen, Georgien und die Ukraine schneller als allgemein üblich in die Nato aufnehmen zu wollen, stoßen die USA auf wenig Gegenliebe bei den Verbündeten. Im Bundestag sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier, es gebe "keinen Grund" für diesen Schritt. Andere europäische Regierungen sehen das genauso.
Einer für alle, alle für einen. Die Nato hat zwei neue Mitglieder: Albanien und Kroatien profitieren nun von dem Schutz des Militärbündnisses. Doch auch die alten Nato-Staaten erhoffen sich Vorteile von der Erweiterung. Die beiden Balkanstaaten sollen zur Stabilisierung ihrer Region beitragen.
Die Ukraine und Georgien werden gegen den Wunsch der USA nicht in die Nato aufgenommen. Der Sicherheitsexperte Henning Riecke erklärt im stern.de-Interview, warum sich die Nato-Staaten über die Erweiterung streiten und weshalb deutsche Soldaten auch in Südafghanistan kämpfen sollten.
Die Regierungschefs der acht wichtigsten Industrienationen debattieren drei Tage lang über das Weltgeschehen im japanischen Toyako. Das was genau erwarten die Staatschefs von dem Treffen? Lesen Sie hier die politischen Hintergründe.
Bei seinem Antrittsbesuch in Berlin hat der neue russische Präsident Dmitri Medwedew vor einer Ausgrenzung seines Landes bei Sicherheitsfragen gewarnt. Doch Medwedew und Bundeskanzlerin Angela Merkel betonten auch die Gemeinsamkeiten - wie den Bau der Ostseepipeline.
Der Generalsekretär der Nato Jaap de Hoop Scheffer hat erneut eine Ausweitung des Bundeswehr-Engagements in Afghanistan gefordert. Angela Merkel wird trotz ihres Festhaltens an der Einsatzbeschränkung dem Thema kaum entkommen können: Beim Nato-Gipfel in Bukarest soll der Konflikt ebenfalls zur Sprache kommen.
Wen George W. Bush auf seine texanische Ranch nach Crawford einlädt, dem will er damit "Wärme und Respekt" entgegenbringen. Angela Merkel empfing der US-Präsident in Jeans und T-Shirt um zwischen Spargel und Spaziergang über Kosovo, Klimaschutz und Nahost-Konflikt zu plaudern.
Eine Woche nach dem Bundestag hat sich am Freitag auch der Bundesrat in die Ferien verabschiedet. 70 Punkte standen auf der Tagesordnung - von 0190-Nummern bis Zuwanderung.
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