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Starkes Erdbeben in Japan: Mindestens drei Menschen sind bei einer Erschütterung der Stärke 7 im Nordosten des Landes ums Leben gekommen. Mehr als hundert Menschen wurden verletzt. Bei einem Atomkraftwerk der Region ist radioaktives Wasser ausgetreten.
Seit Monaten kämpfen Umweltaktivisten in der Antarktis gegen eine japanische Walfangflotte. Jetzt ist es zu einem neuen Höhepunkt gekommen: Mit Buttersäure haben die Tierschützer die Walfänger auf hoher See angegriffen. Japan spricht von einem "terroristischen Angriff".
Japan beugt sich dem internationalen Druck und beendet die Jagd auf Buckelwale - zumindest für die kommenden ein bis zwei Jahre. Zwerg- und Finnwale sollen allerdings weiterhin gefangen werden.
Nach den blutigen Eskalation der friedlichen Mönchs-Proteste in Myanmar haben die USA Sanktionen gegen 14 Mitglieder der herrschenden Militärjunta verhängt: Sie froren ihre Konten ein. Auch Chinas Ton wird schärfer, die Generäle drohten dennoch mit "extremen Aktionen".
Am Wochenende demonstrierten zehntausende Chinesen gegen eine Verharmlosung japanischer Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg. Es kam zu Übergriffen auf die Botschaft und Geschäfte. Es wurde zum Boykott japanischer Waren aufgerufen.
Seit Tagen finden in China antijapanische Aufmärsche wegen eines Schulbuches statt. Die Polizei, die sonst jede Demo im Keim erstickt, tritt als Freund und Helfer auf. Am Ende könnten sich Pekings Machthaber verrechnet haben.
In Japan sorgt das Verhalten Pekings angesichts der gewaltsamen antijapanischen Proteste in China für Unverständnis. In der Presse wurde aber auch leise Kritik an der eigenen Seite geübt.
Der Streit um die Erweiterung des UN-Sicherheitsrats verschärft sich: Italien hat Deutschland und dessen G4-Partner beschuldigt, arme Länder zu erpressen.
Der Ton in der Diskussion um die Erweiterung des UN-Sicherheitsrates wird rauer: Nun hat Japan angekündigt, die Beitragszahlungen an die Vereinten Nationen zu kürzen, sollte es keinen ständigen Sitz im Sicherheitsrat zu bekommen.
Nur einen Tag nach der ausgehandelten Einigung im Atomstreit stellen die Nordkoreaner neue Forderungen: Sie wollen ihr Atomwaffenprogramm nur stoppen, wenn sie mit zivilen Kernreaktoren ausgestattet werden.
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