22. Februar 2012, 10:50 Uhr

Hugo Chavez muss noch einmal unters Messer

Angeblich handele es sich nur um eine "Verletzung" im Beckenbereich, die ihm noch entfernt werden müsse. Nach seiner Krebserkrankung muss Venezuelas Staatschef Hugo Chavez erneut operiert werden.

Venezuelas Staatschef Hugo Chavez muss sich nach seiner Krebserkrankung erneut einer Operation unterziehen. Das teilte der 57-Jährige am Dienstag selbst bei einem Besuch im venezolanischen Bundesstaat Barinas mit. Bei Untersuchungen auf Kuba sei eine deutlich sichtbare "neue Verletzung" von etwa zwei Zentimetern Durchmesser entdeckt worden, sagte Chavez. Es handele sich um dieselbe Stelle, an der ihm im Juni 2011 ein Krebstumor entfernt worden sei. Der jetzige Eingriff sei aber weniger kompliziert. Er werde in den nächsten Tagen vorgenommen.

In verschiedenen Internetforen hatte es in den vergangenen Tagen Spekulationen über eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes von Chavez gegeben, der am 7. Oktober vor Präsidentschaftswahlen steht. Der seit 13 Jahren amtierende Sozialist strebt dann seine zweite Wiederwahl an. Chavez hatte sich nach der Krebsoperation drei Chemotherapien auf Kuba und einer in Caracas unterzogen.

kgi/DPA
 
 
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