Auf der koreanischen Halbinsel herrscht wieder Kriegszustand. Nordkorea hat diesen als Antwort auf eine Militärübung von den USA und Südkorea ausgerufen.
Das Video im Wortlaut: Auf der koreanischen Halbinsel herrscht der Kriegszustand. Nordkorea hat diesen nun ausgerufen. Mehr...
Entsprechend würden alle Angelegenheiten, die beide Staaten betreffen, behandelt. Das teilt das staatliche Fernsehen mit. Es ist die Antwort auf eine gemeinsame Militärübung Südkoreas und der USA. Diese schickten zwei Tarnkappenbomber – fähig atomare Waffen zu tragen – in den südlichen, koreanischen Luftraum. Ohne größeren Beweggrund, wie es hieß, stattdessen als Teil der jährlicher Militärübungen. Nordkoreas Antwort ist eine erneute Zuspitzung der Drohgebärden gegenüber dem südlichen Nachbarn, es ist aber auch eine erneute Provokation gegen die USA, an die sich der Machthaber des Landes erst kürzlich wandte. Kim Jong-un wird vom Staatsfernsehen zitiert: Es sei Zeit, die Rechnung mit den US-Imperialisten zu begleichen. Dieses Statement – untermalt von Aufnahmen, die ihn und Generäle beim Beraten über potenzielle US-Ziele zeigen sollen – sorgt gerade erst für eine weitere Zuspitzung im Säbelrasseln beider Nationen. Weiter solle das eigene Militär erbarmungslos das Festland der USA treffen. Auch Stützpunkte auf der Pazifikinsel Guam und im benachbarten Südkorea wurden aufgeführt. Zeitgleich marschieren in der Hauptstadt Pjöngjang zivile und militärische Truppen auf. Wie gefährlich Nordkoreas Raketen dem erklärten imperialistischen Feind auf der anderen Seite des Pazifiks werden können, zeigt diese Grafik. Einige Raketentypen des nordkoreanischen Militärs sind bereits bekannt. Doch scheint es nur der Unha-3-Raketentyp zu sein, der den US-Raum mit einer Reichweite von etwa 10.000 Kilometern erreichen könnte. Das ist das Modell, das im vergangenen Dezember Nordkoreas ersten Satelliten ins All beförderte. Als Raketengeschoss für derartige militärische Zwecke sei es bislang jedoch nicht getestet worden. Schließen
Eskalation in der Nordkoreakrise: Das Regime von Machthaber Kim Jong Un hat den Kriegszustand mit Südkorea erklärt. Pjöngjang droht mit einem "umfassenden Konflikt und einem Atomkrieg".
Konflikt mit den USA Nordkorea präsentiert "Schlachtplan auf dem amerikanischen Kontinent"Es war sicherlich kein Zufall, dass Nordkoreas Staatsmedien dieses Foto verbreiteten: Machthaber Kim Jong Un versetzt die Raketen in Alarmbereitschaft - und im Hintergrund hängt eine brisante Karte.
Nordkorea-Krise Kim Jong Un versetzt Raketen in AlarmbereitschaftSie sollen jederzeit abgefeuert werden können, um die USA und Südkorea zu treffen: Machthaber Kim Jong Un hat die Alarmbereitschaft für Nordkoreas Raketen befohlen. Er wolle eine Rechnung begleichen.