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28. April 2010, 18:30 Uhr

Rasiert die Griechenland-Spekulanten!

Wir müssen den Griechen aus der Krise helfen. Aber nicht alleine. Jetzt sollen auch Banken und Hedgefonds bluten. Sagt Hans-Ulrich Jörges.

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KOMMENTARE (10 von 10)
 
Knurrer (29.04.2010, 12:41 Uhr)
Mit der Beteiligung der Banken und Hedgefonds an der Hilfe hat Herr Jörges vollumfänglich recht. Ausgerechnet die größten Profiteure des grenzenlosen Kapitalismus und auch größtmöglichen Finanzdesasterverursacher dürfen nicht ungeschoren davonkommen. Seit vielen Jahren musste die breite Masse der Bevölkerung Einkommenseinbußen, prekäre Beschäftigungsverhältnisse und staatliche Einsparungsmaßnahmen hinnehmen, während gleichzeitig die Banken-, Fonds- und Konzerngewinne explodiert sind.
Sämtliche Schutzschirme und Bürgschaften bewirken nur, dass nun noch risikofreudiger und rücksichtsloser spekuliert werden kann.
Diesem Treiben ist Einhalt zu gebieten, wenn wir nicht die Katastrophe des Jahrhunderts erleben wollen.
Und noch etwas: eine wutentbrannte Keiltreiberei zwischen die "normalen" europäischen Bevölkerungen nützt nur den wahrhaftig Schuldigen, weil der Volkszorn von deren Verantwortung weggelenkt wird und in blanker und unsinniger Polemik verflacht, indem die Falschen angeklagt werden. Da sind auch weder Nazi- noch Kommunistenvergleiche hilfreich.
Plancklala (29.04.2010, 11:15 Uhr)
Griechenland, war das nicht ein Musikel - oh, mein Kommentar wurde gelöscht.
Ich fasse ihn noch mal zusammen: Der Rechtspopulist ("Reichsarbeitsdienst für Arbeitslose") mit offensichtlich linkspopulistischer Vergangenheit namens Jörges hat sich einen waschechten ethisch authentischen Quotengriechen gesucht um ihn vorzuführen um darauf sein DKP Gewäsch aufzubauen. Ein wahre Zahlenmystik muss her damit mit den Zahlen auf Papier und Blech endlich das richtige gemacht werden kann. Mehr staatliche Regulation! Sofort! Da ruft der ex-68 nach dem totalen Staat, wie früher und wie die Stirner-Autonomen, die die totale Regulation ihrer Kieze wünschen, heute.

Dagegen ist die Bild ehrlich und witzig! Die versteckt ihre fremdenfeindliche Polarisation nicht hinter so einer schamhaften multi-kulti Attitüde (in griechenland ein problem, schnell irgendeinen griechen auf der straße finden, der weiß doch bestimmt bescheid), die auf genau der selben Fremdabgrenzung aufbaut, sich aber dafür schämt, dass sie nicht schlauer ist und deshalb ihren Quoten-wasauchimmer zum Freak macht, den man für seine Spielchen missbraucht und glaubt einen wahren Experten in einem Resturantbetreiber gefunden zu haben.

Liebe Kinder, solltet ihr Sprache im dritten Reich als Unterrichstthema haben und so etwas wie LTI lesen dürfen, dann guckt euch den Jargon der Demokraten besser an. Das hier ist eine schlichte Propagandarede.

P.S.: Hab gehört Mohammed, diese im Vergleich zu Gott äußerst uninteressante literarische Charaktermaske, war im Fernsehn zu sehen?!
Heinerich (29.04.2010, 05:09 Uhr)
Wo ist all das Geld geblieben?
Die Bankenrettung hat uns 480 Milliarden Euro gekostet.

Jetzt zocken die Bankster wieder so, als wenn nichts gewesen ist und verdienen sich wieder dumm und dämlich, dass sie ihren Vorständen Bonuszahlungen in enormer Höhe zugestehen und auch auszahlen anstatt das Geld für die Rückzahlung des geliehen Geldes zu verwenden.

Wann zahlen die endlich das Geld zurück?

Dann würde uns sicher die Griechenland - oder besser gesagt EURO Hilfe nicht so schwehr fallen.
mackeldei (29.04.2010, 01:13 Uhr)
Ehrlich
Seien wir doch einmal ehrlich! Vor Einführung des Euro kannten die südlichen Staaten in Europa nur einen Weg ihrer Währung : Nach unten , nach unten. Dann wurden flugs aus 100 alten Lira oder Drachme eine neue Lira oder Drachme gemacht und der Staat hatte sich entschuldet und auch die privaten Schuldenmacher. Das geht jetzt nicht mehr mit dem Euro und deshalb sollen die stabilen Länder die Zeche zahlen .Die Griechen gehen mit 57 in Rente und der deutsche Arbeiter soll bis 67 dafür malochen. Hat sich jemand schon gefragt , weshalb Norwegen nicht in der EU ist? Die verbraten ihre Ölmilliarden lieber selbst!
Zerberus (28.04.2010, 23:34 Uhr)
Bitte Mitzeichnen!
Stoppt die Umgehung der Bailout-Klausel ! Stoppt den Finanzpolitischen Wahn!
Eure Stimme gegen den Vertragsbruch:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=10985

Griechenland wird den Kredit niemals tilgen können und Deutschland auf den Schulden sitzten bleiben, die der Staat auch ersteinmal leihen muss.
susiwolf (28.04.2010, 22:57 Uhr)
Europäisches Gefasel ...
Es ist doch ganz einfach:
Die 8 Millionen des deutschen und jährlichen Anteils kommen schnell 'wieder rein' -
MwSt.-Erhöhung nach dem Europatag (und Muttertag) auf 20 % und schon ... 'balance'.
Paßt gut, denn die Wirtschaft 'zieht ja wieder an' ..
Datenaktuell (28.04.2010, 22:45 Uhr)
Griechenland ist überpleite
Die ganzen Sondereffekte die heute mal wieder IWF, EZB und Regierung runter gebetet betet haben läßt nun noch den Kopf schütteln. Wahrscheinlich erwärmt sich sogar die Erde um 1 Grad wenn wir nicht den Griechen frische Milliarden geben ?! Tatsächlich bewirken jene 135 Mrd. nichts für Griechenland. Die haben am 31.12,2012 genausoviele Schulden wie heute - nur noch höhere Zinsen.
Der Schuldenstand der Griechen ist zu hoch und deren Wirtschaft damit elementar bedroht. Hilfe wäre der 'Hair Cut' um 25-50%. Alles andere ist reine Show und hilft niemanden - außen den Banken und Spekulanten.
Stones60 (28.04.2010, 21:34 Uhr)
Fragwürdige Ratingagenturen
die Frage ist welche Spekulanten beeinflussen S&P bei ihrem rating ?
S&P haben doch schon Enron bis kurz vor dem Crash noch beste Bonität attestiert da sie auch im Solde dieser Firma standen.
Es sieht bei dieser Firma doch sehr stark nach Bewertung auf Bestellung aus.
Wie lange schauen die politisch Verantwortlichen solchem Handeln noch ohne Reaktion zu ?
Aquarius2 (28.04.2010, 19:23 Uhr)
Rasiert die ... -Spekulanten!
gemach, gemach Herr Jörges.
Was soll denn dieser Angriff auf die Leistungseliten der europäischen Demokratien.
Diese Herrschaften treffen Sie beim nächsten Politiker-Empfang im Kanzleramt oder bei der Papst-Audienz wieder.
Es handelt sich doch um eine ehrenwerte Gesellschaft.
Oder trauern Sio etwa alten Zeiten aus der sozialen Marktwirtschaft nach?
Alles nicht mehr zeitgemäß!!
Kasperltheater (28.04.2010, 19:02 Uhr)
45 Milliarden sind nicht die Welt?
Herr Jörges, auch wenn es sich "nur" um Garantien handelt, steht diese Zahl im Raum. Schuld ist wie immer die Gier der banken. Und hier sind wir einer meinung, da muss was geschehen. Vielleicht können wir von den Griechen sogar lernen, wie man sowas regelt.
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