Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Nach drei Stunden war alles vorbei: Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot ist am Samstag das Olympische Feuer durch die tibetische Hauptstadt Lhasa getragen worden. Dabei kam es zu keinen Zwischenfällen - die chinesische Regierung hatte nichts dem Zufall überlassen.
Es war für China im wahrsten Sinne des Wortes der mediale Höhepunkt: Genau drei Monate vor Beginn der Sommerspiele in Peking hat die olympische Flamme den Gipfel des Mount Everest erreicht. Eine Gruppe von Bergsteigern hatte die Fackel auf den 8848 Meter hohen Berg getragen - und ausgerechnet eine junge Tibeterin durfte die letzten Meter bestreiten.
So hat sich das die chinesische Führung vorgestellt: Begleitet von Fähnchen schwingenden, fröhlichen Menschen und strammer Militärmusik ist die olympische Flamme durch Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang getragen worden.
Unter dem Jubel Hunderter Chinesen ist die olympische Fackel heute durch die thailändische Hauptstadt getragen worden. Doch auch viele wütende und verzweifelte Exiltibeter säumten die Straßen Bangkoks. Manche von ihnen waren von weit her angereist.
Wenn die olympische Fackel durch Bangkok getragen wird, schützen mehr als 2000 Polizisten die Fackel vor Protesten wegen Chinas Tibetpolitik. Dabei sorgt eine Fackelläuferin selbst in Thailand für Furore: Im stern.de-Interview erklärt Narisa Chakrabongse, warum sie ihre Teilnahme an dem Lauf abgesagt hat.
Nur mit viel Aufwand ist es den indischen Behörden gelungen, die pro-tibetischen Demonstranten von der olympischen Fackel fernzuhalten: Die Laufstrecke wurde deutlich verkürzt, 17.000 Polizisten mussten die Fackel schützen. Zu gewalttätigen Auseinandersetzungen ist es dennoch gekommen.
So wie in Buenos Aires hatte man sich das in Peking vorgestellt: Ein Fackellauf mit lächelnden Sportlern, sowie einer Auftakt- und Abschlussfeier, ohne Zwischenfälle. Was aber nicht bedeutet, dass die Argentinier mit Chinas Tibet-Politik einverstanden sind.
In San Francisco blieben die Olympia-Proteste friedlich - weil der Bürgermeister beschloss, den Weg der Flamme geheimzuhalten und seine Bürger in die Irre zu führen. Eine stern.de-Reportage vom großen Warten auf ein Nichtereignis.
In San Francisco zeichnet sich ab, dass es zu heftigen Protesten gegen den olympischen Fackellauf geben wird. Während die Tibet-Aktivisten prominente Unterstützer haben, baut die Stadtverwaltung vor allem auf ihre Sicherheitskräfte. Besondere Brisanz erhält die Lage durch die große chinesische Gemeinde der Stadt.
San Francisco versucht, aus den Protesten gegen den olympischen Fackellauf in London und Paris Lehren zu ziehen. Zwar ist die Fackel in der Stadt angekommen, wurde aber an einen geheimen Ort gebracht. Die Vorbereitungen auf den eigentlichen Lauf sind in vollem Gange.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Argentinien Bangkok Dalai Lama Demonstranten Fackellauf Flamme Lhasa London Mount Everest Nachrichtenagentur Xinhua Olympischen Spiele Panzer Paris Peking Proteste Thailand Volksrepublik China Wahrzeichen
Arundhati Roy Cristina Fernández de Kirchner Desmond Tutu Gabriela Sabatini Gavin Newsom Jacques Rogge Mia Farrow Néstor Kirchner Peter Ueberroth Richard Gere Steven Spielberg Wen Jiabao
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".
22:46 Oranje und Dänen stark - Portugal patzt gegen Türkei
20:54
EM 2012
England, Dänemark und Polen feiern Siege
13:44
EM 2012
0 -3-Niederlage passendes Ende einer italienischen Chaos-Woche
12:18 Kurzes Durchpusten fürs DFB-Team - Danzig ruft
10:52 Zeitung: Rangnick soll Trainer bei West Bromwich werden
10:32 Sammer: Löw bleibt auch bei frühem EM-Aus Bundestrainer
10:24
EM 2012
EM 1992 - Dänemark gewinnt sensationell den Titel
09:34
EM 2012
EM-Favoriten - Gelingt Spanien die Titelverteidigung?