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Der vom Internationalen Kriegsverbrechertribunal per Haftbefehl gesuchte sudanesische Präsident Omar Hassan al-Baschir ist unbehelligt in Ägypten eingetroffen. Wie die meisten anderen arabischen Staaten erkennt Ägypten den Strafgerichtshof nicht an, verurteilt dessen Vorgehen sogar. Sudans Regierung zeigt sich zufrieden.
Kriegsverbrechen, Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit - alles Lüge? Das zumindest behauptet der sudanesische Präsident Omar Hassan al-Baschir über die Anschuldigungen, die der Internationale Strafgerichtshof gegen ihn erhoben hat. Er wird, so betont er, das Gericht in Den Haag nicht anerkennen.
Seinen charismatischen Führer hat das Terrornetzwerk al Kaida verloren. In die Lücke könnten Männer aus der zweiten Reihe stoßen.
Noch wehrt sich Libyens Diktator Muammar al Gaddafi vehement gegen die Revolution. Sollte er dennoch das Land verlassen müssen, um seinen Ruhestand ungestraft zu verleben, kommen nur wenige Zufluchtsorte infrage.
Sudans Präsident Omar al-Baschir soll vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag gestellt werden. Ungeniert erschien er dennoch beim Treffen der Arabischen Liga in Doha. Dort bekundete die Liga ihre Solidarität mit Al-Baschir. Doch ansonsten waren sich die arabischen Staatschefs so uneinig, dass sie ihre Tagung um einen Tag verkürzten.
Die beiden Entführer eines sudanesischen Passagierflugzeugs haben sich am Mittwoch auf dem Flugplatz der libyschen Oase Al-Kafra ergeben. Das berichtete das libysche Staatsfernsehen. Die beiden Männer hätten sich den Behörden gestellt, hieß es weiter. Die Kidnapper wollten eigentlich nach Frankreich.
Der Chefankläger beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, Luis Moreno-Ocampo, hat einen Haftbefehl gegen Sudans Präsidenten Omar Hassan al Baschir beantragt. Erstmals wird damit ein amtierendes Staatsoberhaupt beschuldigt. Al Baschir soll wegen Völkermord vor Gericht kommen.
Gillian Gibbons, die im Sudan zu 15 Tagen Haft verurteilt wurde, weil sie einen Teddy Mohammed taufte, geht es offenbar gut. In einer Erklärung sagte sie jetzt, dass die Sudanesen "sehr angenehm und sehr generös" seien. Und: "Ich bin sehr traurig, das Land zu verlassen."
Die sudanesische Regierung hat die ihr vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gesetzte Frist zur Entwaffnung der Reitermilizen zurückgewiesen. Die UN behält sich weitere Sanktionen vor.
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