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24. März 2008, 11:11 Uhr

4000. US-Soldat im Irak getötet

Seit Beginn des Irak-Kriegs vor gut fünf Jahren sind nunmehr mindestens 4000 US-Soldaten in dem arabischen Land ums Leben gekommen. Dies ergab eine Zählung, nachdem die US-Streitkräfte in der Nacht zum Montag den Tod von vier weiteren Amerikanern in Bagdad gemeldet hatten.

US-Soldaten des 187. Infanterieregiments verlassen einen Chinook-Helikopter für einen Einsatz in der Nähe von Brassfield-Mora im Irak© PH3 Shawn Hussong/DPA

Fast genau fünf Jahre nach Beginn des Irakkrieges ist die Zahl der in dem Land getöteten US-Soldaten auf 4000 gestiegen. Wie das US-Militär in der Nacht zum Montag mitteilte, wurden am Sonntagabend in der irakischen Hauptstadt Bagdad vier Soldaten durch einen am Straßenrand versteckten Sprengsatz getötet. Tags zuvor waren bereits drei Soldaten bei einem ähnlichen Sprengstoffanschlag ums Leben gekommen.

Nach Berechnungen des unabhängigen Onlinedienstes icasualties.org, der eine Statistik über die US-Verluste im Irak und in Afghanistan führt, erreichte die Gesamtzahl der seit dem Einmarsch am 20. März 2003 getöteten US-Soldaten damit genau 4000. Die Zahl von 1.000 im Irak getöteten Amerikanern wurde im September 2004 erreicht. Im Oktober 2005 lag die Opferbilanz bei 2.000, Ende 2006 bei 3.000. Das verlustreichste Jahr für die US-Streitkräfte im Irak war 2007, als 901 amerikanische Truppenmitglieder ums Leben kamen.

Genaue Angaben zu den zivilen Opfern im Irak fehlen. Nach Schätzungen von Ärzten und Hilfsorganisationen sind in den fünf Jahren mindestens 60.000 Iraker, möglicherweise aber auch bis zu 600.000 Iraker getötet worden.

Am Sonntagabend und am Montagmorgen starben bei Attacken von Extremisten mindestens fünf irakische Zivilisten. Zwei von ihnen waren Angehörige einer Familie in Bakuba, deren Wohnviertel mit Granaten beschossen wurde. Ein Gefecht zwischen Sicherheitskräften und einer bewaffneten Gruppe wurde aus der südirakischen Stadt Basra gemeldet.

DPA/AP
 
 
KOMMENTARE (3 von 3)
 
Georges13437 (25.03.2008, 03:04 Uhr)
Krieg ist sterben!
Ich habe keine Tränen mehr in den Augen, wenn ich solche Statistiken lese. Soldaten töten mitleidlos und werden ebenso selbst Opfer. Sie werfen aus 10000 m Höhe ihre tödliche Fracht ab, ohne die Frage nach menschlichen Verlusten. Wenn sie ganze Familien mit Feuerstössen aus ihren Maschinengewehren auslöschen, so sind sie Menschentöter. Krieg ist die ewige Schmach die uns Menschen gegeben ist.
Wäre ich nochmal jung, ich würde nie eine Uniform anziehen. Die selben Herren die Jugendlichen keine Lehrstelle oder Arbeit geben, verlangen von diesen jungen Menschen, dass sie die Freiheit am Hindokusch verteidigen. Mögen die Hundts, Stiehls,Börners, Henkels oder wie sie alle heißen, ihre eigenen Kinder in die Panzer setzen. Keine Tränen für Mr. Bush.
Mit freundlichen an den Frieden dieser Welt.
Georges P,
042020 (24.03.2008, 18:27 Uhr)
@mitzie
keiner wird gezwungen zum militar zu gehen. und bist 5 jahre hier und
hast dir muhe gemacht ein bischen englisch zu lernen kannst US Amerikaner werden.
Farbige, die zahl der farbigen toten
ist geringer den das der anderen bei
%. Auch ist es nicht green cart
(aspiranten), musst eine green card haben vor du zum militar kannst.
und, farbige anteil bei US Armee
ist 16% bei der bevolkerung 19%.
mitzie (24.03.2008, 13:01 Uhr)
4000 Tote US-Amerikaner?
Congratiulations,Mr.President!
Glück gehabt-bisher nur geringe Verluste bei der Truppe,gegenüber 700000 toten Irakern u.ca 4 Millionen Flüchtlingen kann sich die Bilanz doch sehen lassen.Bedenkt man noch, das in Us-Uniform noch 30000 Green-Card Aspiranten kämpfen,also Menschen,die;falls sie überleben,gerne US-Amerikaner würden,sieht die Sache doch gar nicht so schlecht aus. Vom hohen Farbigen- Anteil in der Army mal ganz zu schweigen.RICHTIGE AMERIKANER in Ihrem Sinne Mr. President sind also wirklich wenige gestorben,deshalb nochmals Glückwunsch Mr. President.
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