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4. Dezember 2009, 12:06 Uhr

30 Menschen sterben bei Anschlag auf Moschee

Die Serie der blutigen Terroranschläge in Pakistan reißt nicht ab: In Rawalpindi sind erneut zwei Sprengsätze explodiert und haben mindestens 30 Menschen in den Tod gerissen. Mehr als 40 weitere wurden verletzt.

Pakistan, Rawalpindi, Anschlag, Moschee

Mit dem Gewehr im Anschlag sichern pakistanische Soldaten das Areal um die Moschee, in der zwei Sprengsätze explodiert sind© Farooq Naeem/AFP

Bei einem Anschlag in der pakistanischen Garnisonsstadt Rawalpindi sind am Freitag mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte das Innenministerium mit. Mehr als 40 weitere wurden verletzt, als in einer Moschee nahe des Hauptquartiers der Streitkräfte mindestens zwei Sprengsätze explodierten.

Der Sender Geo TV berichtete, mindestens sechs schwer bewaffnete Extremisten hätten die Moschee gestürmt, in der sich zum Zeitpunkt des Angriffs zahlreiche Soldaten und Offiziere zum Freitagsgebet aufhielten. Nach den Explosionen habe es heftige Schusswechsel gegeben. Eine offizielle Bestätigung gibt es dafür bislang nicht.

Anfang Oktober hatten radikal-islamische Taliban das Hauptquartier der Streitkräfte in Rawalpindi angegriffen und mehr als 20 Menschen getötet. Erst am Mittwoch riss ein Selbstmordattentäter vor dem Marine-Hauptquartier in Islamabad einen Soldaten mit in den Tod.

DPA/AFP
 
 
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