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9. Januar 2009, 08:37 Uhr

USA töten offenbar al-Qaida-Anführer

Die USA sollen zwei hochrangige Führer der Terrororganisation al-Qaida in Pakistan getötet haben. Die beiden Männer sollen bei einem Angriff mit einer Drohne ums Leben gekommen sein. Die beiden Männer sollen an Anschlägen auf US-Botschaften beteiligt gewesen sein.

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Osama el Kini, Chef des Terrornetzwerks al-Qaida in Pakistan, soll getötet worden sein© FBI/Reuters

Der Chef des Terrornetzwerks al-Qaida in Pakistan ist offenbar bei einem US-Raketenangriff getötet worden. Wie am Donnerstag aus US-Geheimdienstkreisen verlautete, starben Osama el Kini und seine rechte Hand Sheikh Ahmed Salim Swedan "in der vergangenen Woche". Laut "Washington Post" kamen die Männer bereits am Neujahrstag ums Leben.

"Wir haben jeden Grund anzunehmen, dass diese beiden Topterroristen tot sind", sagte ein hochrangiger US-Geheimdienstler, der nicht namentlich genannt werden wollte, der Nachrichtenagentur AFP. Er äußerte sich allerdings nicht zu den Todesumständen.

Die "Washington Post" berichtete, dass Kini und Swedan bei einem Raketenangriff einer unbemannten Drohne des US-Geheimdienstes CIA in der Region Karikot der Unruheprovinz Süd-Waziristan getötet worden seien. Der Angriff habe einer Ausbildungsstätte der radikalislamischen Taliban gegolten, schrieb das Blatt unter Berufung auf US-Geheimdienstkreise. Die CIA wollte die Angaben nicht bestätigen. Pakistanische Behörden hatten am Neujahrstag einen US-Raktenangriff im Grenzgebiet zu Afghanistan öffentlich gemacht, bei dem fünf mutmaßliche Taliban-Kämpfer ums Leben gekommen seien.

Die USA verdächtigten Kini und Swedan, in die Bombenanschläge auf US-Botschaften in Ostafrika im Jahr 1998 verwickelt gewesen zu sein. Außerdem soll Kini Hintermann des Anschlags auf das Marriott-Hotel in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad gewesen sein, bei dem im vergangenen September 60 Menschen ums Leben gekommen waren. Beide Männer stammen nach Angaben des US-Außenministeriums gebürtig aus Kenia.

US-Drohnen bombardieren immer wieder Ziele mutmaßlicher Taliban im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan. Das Stammesgebiet pakistanischer Paschtunen an der Grenze zu Afghanistan dient den radikalislamischen Taliban nach Einschätzung Washingtons als Rückzugsort. Ende November war bei einem US-Raketenangriff in Nord-Waziristan nach pakistanischen Angaben ein bedeutender britischer Terrorverdächtiger getötet worden. Rashid Rauf soll 2006 Anschläge auf Transatlantikflüge geplant haben und war 2007 aus pakistanischem Polizeigewahrsam geflohen.

AFP
 
 
KOMMENTARE (7 von 7)
 
Malt (09.01.2009, 11:13 Uhr)
Mich wundert ja...
...dass im Artikel nicht auch noch steht: Mutmaßlich fressen die terrorverdächtigen, mutmaßlichen Terroristen auch ihre Kinder auf, pinkeln mutmaßlich im Sitzen und mutmaßlich scheißen sie auch im Stehen, haben mutmaßlich die Pest, Cholera und Typhus und deren Mütter können mutmaßlich auch nicht kochen. Mutmaßlich haben deren Väter auch alle Holzbeine... man, wer soll das denn ernst nehmen? Wer ist der Typ auf dem Foto überhaupt? Mutmaßlich ist es das Foto eines unbeteiligten Dritten, wie bei den Täterfotos von 09/11? Einfach mal so gemutmaßt...
undueberhaupt (09.01.2009, 10:53 Uhr)
Der falsche Weg..
anstatt al-Qaida in den in frage kommenden von den U.S. Geheimdiensten ausspionierten Regionen gnadenlos zu jagen, hat GWB sein Pulver an den armen irakischen Volk in einem erbarmungslosen Krieg verschossen. Hoffentlich geht diese Bestie auch als solche in die Geschichte ein.
heartlander98 (09.01.2009, 10:46 Uhr)
Arme STERN-Redaktion
... wenn man sich so das Niveau mancher Kommentare anschaut...
Dieter37 (09.01.2009, 10:33 Uhr)
Wenn
...es nur so wäre !
Dieses Pack muss vernichtet werden !
Juris1 (09.01.2009, 09:38 Uhr)
Falls es stimmen sollte ...
haben die USA Ihren Job (leider viel zu spät) gut gemacht.
-
Aber bitte liebe Stern-Online-Redaktion - hätte, haben, könnte ...
das ist doch keine Nachricht. Dies sind Mutmaßungen und gehören doch wohl eher in den Papierkorb.
Malt (09.01.2009, 09:35 Uhr)
Soll, hätte...
...eventuell, mutmaßlich etc.pp.
.
Früher wurden derartige Artikel mit dem Kürzel "N.T." versehen... lateinisch für "non testatum" was soviel heißt wie "nicht geprüft"... daher kommt nämlich auch die Zeitungsente. Langsam hab' ich aber leider das Gefühl, dass hier beinahe jeder Artikel dieses Kürzel verdient hätte... bis auf die Boulevardnachrichten über Sandy "Fast Becker"!
facilidad_de_ser (09.01.2009, 09:26 Uhr)
Ein Artikel...
...voller Mutmaßungen und ohne einen einzigen Beweis. Das liest sich wie Grimms Märchen und ist nichts weiter als üble Propaganda. Pfui!
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