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12. August 2008, 13:15 Uhr

Viele Tote bei Anschlag auf Militärbus

Bei einem Bombenanschlag auf einen Bus der pakistanischen Luftwaffe sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Dutzende weitere Militärangehörige und Zivilpersonen wurden verwundet, wie Augenzeugen berichteten.

Völlig ausgebrannt: Zu der Explosion kam es, als der Bus über eine Brücke in der Provinzhauptstadt Peshawar fuhr© EPA

Bei einem Anschlag auf einen Bus der Luftwaffe in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Bei den Toten handele es sich um neun Zivilisten und vier Angehörige der Luftwaffe, sagte der Informationsminister der Nordwest-Grenzprovinz, Mian Iftikhar Hussain. Mindestens elf Menschen wurden nach Krankenhausangaben verletzt, vier davon schwebten in Lebensgefahr.

Es wird vermutet, dass das Attentat ein Vergeltungsanschlag der radikalislamischen Taliban war. Luftwaffenjets und Kampfhubschrauber hatten am Montag in den halbautonomen Stammesgebieten an der afghanischen Grenze Taliban-Stellungen angegriffen und mindestens 50 Aufständische getötet. In den vergangenen Tagen starben dort bei Gefechten mehr als 160 Rebellen.

"Es scheint einen Zusammenhang mit der Lage in den Stammesgebieten zu geben", sagte der Polizeichef der Nordwest-Grenzprovinz, Malik Naveed. Zu der Explosion sei es gekommen, als der Bus über eine Brücke in der Provinzhauptstadt Peshawar fuhr. Der Sprengsatz unter der Brücke sei ferngezündet worden. Der Nachrichtensender Dawn berichtete, der Bus sei von der Wucht der Explosion vier bis fünf Meter in die Luft geschleudert worden.

DPA
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
OnceKnown (12.08.2008, 19:18 Uhr)
@inselkarl
Amen.
inselkarl (12.08.2008, 17:15 Uhr)
Der Krisenbogen
vom Kaukasus über Nahost bis zu Mittelost erfolgen wie im Trommelfeuer jeden Tag neue Krisenmeldungen. Zum Kaukasuskrieg hat der Stern wohlweislich die meisten Kommentarfunktionen eingestellt, weil sich eine seltsame Front von deutschen Amerika- und Westhassern( bestehend aus Linksfaschistischen Gutmenschen und Neonazis) der Blogs bemächtigt haben( siehe Welt-online). Diese leider fast mehrheitsfähigen Anti-amerikaner und Anti- Israelfront findet alles gut, was den USA und Bush schadet, auch wenns unsere Zukunft kostet. Da werden die russischen Panzer in Ossetien wie Befreier begrüsst( das hatten wir doch auch 1945 in Ostpreussen, speziell Nemersdorf und dann Berlin) und in wahrem Selbsthass die einzig intakte Erdöl- und Erdgasleitung, die nicht von Gazprom und Putin kontrolliert wird, aufs Spiel gesetzt. Wenn Sarkozy heute bei Medwedew Russlands Territorialarrondierung nach Süden mit Verständnis akzeptiert( morgen die Heimholung der Krim und dann Transnistrien), so erinnert mich Sarko irgendwie an Herrn Daladier 1938 in München
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