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21. August 2008, 12:16 Uhr

Zahlreiche Tote bei Explosionen

Vor einer Rüstungsfabrik nahe der pakistanischen Hauptstadt Islamabad haben sich zwei Explosionen ereignet. Mindestens 64 Menschen sind dabei getötet worden, rund hundert wurden verletzt. Über die Explosionsursache herrschte zunächst noch Unklarheit.

Bei einem doppelten Selbstmordanschlag vor der größten Waffenfabrik Pakistans sind mindestens 64 Menschen getötet und rund hundert weitere verletzt worden. Zwei Männer hätten sich zum Schichtwechsel nahezu zeitgleich vor zwei Toren der Fabrik in Taxila nahe der Hauptstadt Islamabad in die Luft gesprengt, teilte die Polizei mit.

"Die Explosion ereignete sich, als die Leute nach der Arbeit die Fabrik verließen und es sehr voll war", sagte ein Rettungshelfer der Nachrichtenagentur AFP. Mindestens 25 Krankenwagen sowie Rettungskräfte der Fabrik und der Armee seien im Einsatz.

Es war der zweite schwere Anschlag in Pakistan seit dem Rücktritt von Präsident Pervez Musharraf am Montag. Am Dienstag waren bei einem Selbstmordanschlag auf ein Krankenhaus im Nordwesten 30 Menschen getötet worden. Pakistan ist ein enger Verbündeter der USA im Kampf gegen den Terrorismus. Extremisten der al Kaida haben daher schon mehrfach Anschläge in dem Land verübt.

AFP/Reuters
 
 
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