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In der Debatte über den geplanten Antrag der Palästinenser zur Anerkennung eines eigenen Staats durch die Vereinten Nationen hat Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn stärkeren Druck der Bundesregierung auf Israel verlangt.
Die Reaktionen auf Barack Obamas Kairoer Rede zeigen, dass der US-Präsident mit seinen Worten bereits einen ersten Schritt hin zum versprochenen Neuanfang zwischen den USA und der islamischen Welt gemacht hat. Während die muslimische Seite freundlich bis euphorisch reagierte, gab sich Israel kühl: "Es hätte schlimmer kommen können."
Überraschung in Genf: Bei der UN-Rassismuskonferenz haben rund 140 Staaten unerwartet früh eine Abschlusserklärung angenommen. Ohne Gegenstimme akzeptierten sie denselben Text, den bereits am vergangen Freitag 190 Länder gebilligt hatten. Die zügige Festlegung hatte offenbar ihre Gründe.
Zum krönenden Abschluss ein Bad in der Menge jubelnder US-Soldaten in Katar - einen perfekteren Schlusspunkt für US-Präsident George W. Bushs Europa- und Nahostreise hätte das Weiße Haus kaum inszenieren können.
Palästinenserpräsident Abbas hat den israelischen Ministerpräsidenten Olmert zu Friedensgesprächen aufgefordert. Glaubwürdig klingt der Aufruf nicht: Die Hamas, die das palästinensische Kabinett dominiert, will weiterhin nicht der Gewalt abschwören.
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