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2. September 2008, 13:32 Uhr

McCains gefährliche Unbekannte

Es klingt wie eine Posse, für John McCain ist es bitterer Ernst. Binnen einer Woche hat sich die zunächst bejubelte Wahl Sarah Palins zur Stellvertreterin als möglicher Flop erwiesen. Wegen der Schwangerschaft ihrer Tochter - aber nicht nur deswegen. Die Zweifel an McCains Urteilskraft wachsen. Von Tobias Betz

In Erklärungsnot: Die Vizekandidatin der Republikaner, Sarah Palin, muss zu Enthüllungen aus ihrem Leben Stellung beziehen© Joe Raedle/ Getty Images

Sie kam aus dem politischen Nirgendwo und verlieh dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain neuen Glanz. Sie begeisterte die politische Rechte, die McCain bislang nur so schwer von sich überzeugen konnte. Sarah Palins Nominierung als Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin schien für McCain und seine Republikaner ein Glücksgriff. Sie schien das Potenzial zu haben, den Wahlkampf fundamental durcheinanderzuwirbeln. Palin hatte den Reiz des Neuen.

Vorbei. Der neue Superstar der Konservativen ist unsanft auf dem Boden gelandet. Denn die Gouverneurin von Alaska ist politisch und privat nicht so unbefleckt wie republikanische Wahlkampfstrategen sie noch am Wochenende präsentierten. Am Montag wurde bekannt, dass die 17-jährige Tochter Palins schwanger ist. Dann kam auch noch ans Tageslicht, dass Palin möglicherweise ihr Amt als Gouverneurin missbraucht hat, als sie den Beauftragten für die öffentliche Sicherheit entlassen hat. Zuletzt meldeten die US-Medien noch, dass Sarah Palins Gatte in der Vergangenheit wegen Trunkenheit am Steuer verurteilt worden war. Ooops.

Palin nur kurz überprüft

Die pikanten Enthüllungen lassen Zweifel aufkommen, ob John McCain bei der Wahl seiner Stellvertreterin sorgfältig genug vorgegangen ist. McCains demokratischer Konkurrent Barack Obama etwa hat seine Kandidaten für den Vizeposten wochenlang überprüfen lassen. Eine Schar von politischen Beratern und Anwälten durchwühlte persönliche Dokumente, Steuererklärungen und Polizeiakten, analysierte die politische Bilanz und befragte Personen aus dem Umfeld. Nichts blieb ungeprüft auf der Suche nach einer politischen Leiche im Keller des Vizekandidaten.

Auch McCain hat seinen Kandidatenkreis eigentlich durchleuchten lassen. Mitt Romney, etwa, den Ex-Gouverneur von Massachusetts, und auch Tim Pawlenty, Gouverneur von Minnesota. Beide zählten bis zuletzt zum Favoritenkreis für den Vizeposten. Aber McCain zauberte, völlig überraschend, am vergangenen Freitag, Sarah Palin hervor. Wie die "New York Times" am Dienstag berichtete, gibt es Hinweise, dass Sarah Palins persönlicher Hintergrund zuvor nur in aller Eile überprüft wurde. McCain habe sie erst vier oder fünf Tage vor seiner Ankündigung ernsthaft in Betracht gezogen und dann erst am letzten Tag überprüfen lassen, heißt es nach Angaben der Zeitung aus Kreisen seiner republikanischen Partei.

Bis zuletzt habe McCain mit dem Gedanken gespielt, seinen Freund, den Senator Joe Liebermann, oder Tom Ridge, den ehemaligen Gouverneur von Pennsylvania, als Kandidaten vorzuschlagen. Doch beide gelten als Befürworter der Abtreibung. Als prominente Vertreter der politischen Rechten begannen, sich auf die beiden möglichen Kandidaten einzuschießen, sei McCain eingeknickt und habe sich für Palin entschieden, berichtet die "New York Times". Ganz spontan.

McCains Ruf steht auf dem Spiel

Diese Spontaneität scheint sich nun zu rächen, der zuvor bejubelte Coup wird in den US-Medien zu einer überhasteten Entscheidung umgedeutet. Für McCain ist das brandgefährlich. Auf dem Spiel steht sein Ruf als erfahrener Senator, der anders als sein Rivale Barack Obama das nötige Urteilsvermögen hat, die Nation auch in stürmischen Zeiten zu führen. Nun wirkt McCain wie jemand, der eine Frau ins zweithöchste Amt des Staates befördern will, die er selbst kaum kennt - und die möglicherweise bereits mehr politische Fehler begangen hat, als es McCain lieb sein kann.

Die Schwangerschaft von Sarah Palins minderjähriger Tochter ist vor dem Hintergrund der Wertediskussion in den USA politisch hoch delikat. Denn die Gouverneurin von Alaska tritt öffentlich für sexuelle Enthaltung von Teenagern ein und ist strikt gegen Abtreibungen. Gleichzeitig lehnt sie die staatliche Förderung von Sexualerziehungsprogrammen ab. Schon wird diskutiert, ob Palin angesichts ihrer Familienverhältnisse noch glaubwürdig sei. Aber es gibt auch andere Stimmen. Die Internetseite "Politico" etwa sieht die Enthüllung als Chance für Palin. Viele Wähler, argumentiert die Redaktion, könnten sich mit Palins familiären Problemen identifizieren. Sie könnten als Beweis dienen, dass Palin eine ganz normale Amerikanerin ist, eine bodenständige Politikerin, mit starken moralischen Vorstellungen, die sich aber bisweilen auch mit den Härten des echten Lebens konfrontiert sieht.

Konservative schützen Palin

Die republikanische Basis jedenfalls scheint bislang trotz des Aufruhrs um Palin ruhig zu bleiben. McCains Berater beteuerten, dieser habe schon zuvor von der Schwangerschaft von Palins Tochter gewusst. Und sogar die politische Rechte springt McCain und Palin bei. "Die Medien versuchen die Geschichte so zu drehen, dass Gouverneur Palin eine Heuchlerin ist", sagte James Dobson, der Gründer der konservativen Organisation "Focus on the Family", der "New York Times". "Aber es bedeutet doch nur, dass sie und ihre Familie auch nur Menschen sind." Auch andere Vertreter des konservativen Flügels der Republikaner stellten sich schützend vor Palin.

Doch so schnell dürfte diese Episode nicht zu Ende sein. Wie die Nachricht letztlich an Küchentischen und in Kirchen bewertet wird, ist offen. Und Palin muss sich weitere Fragen gefallen lassen. Der TV-Journalist George Stephanopoulos brachte die Situation auf den Punkt: "Die große Frage ist, was gibt es noch, was wir nicht über Gouverneurin Palin wissen?" Laut Medienberichten hat McCain bereits mehrere Mitarbeiter und Anwälte nach Alaska geschickt, um weitere Information über seine designierte Stellvertreterin zu sammeln.

Von Tobias Betz
 
 
KOMMENTARE (10 von 34)
 
edom.ehceped (03.09.2008, 19:47 Uhr)
PALIN ist gefährlicher als wie G. W. BUSH!!!
Hoffen wir bei McCain, wenn er 44. US-Präsident werden sollte, dass er mit der Sicherheit seines Landes und der Welt nicht so verfährt, wie er bei der Vize-Wahl verfahren ist!
Palin wurde sehr verniedlicht und verharmlost dargestellt, denn nach den UN-Kinderrechtskonventionen ist sie als organisierte Kinderschänderin zu definieren:
Von außen - und zwar per Gewalt (Legislative) - beschneidet sie die individuelle und sexuelle Entfaltung und Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen.
Sie nötigt Kinder und Jugendliche dazu, nach einen bestimmten Rahmen leben zu müssen.
Eines der schwersten Verletzungen der UN-Kinderrechtskonventionen.
Sie ließ Lehrern verbieten, Kinder und Jugendliche aufzuklären; am Morgen gibt es den Schulappell per Zwang, in derem Zusammenhang Schüler u.a. die sexuelle Enthaltsamkeit belobigen sollen.
Sie ließ als radikale Kreationistin die Evolutions-Theorie verbieten, aber für genetische Untersuchungen des Fruchtwasser ihres Fetus (letzter Sohn, fünftes Kind) war die moderne Wissenschaft wieder willkommen.
Vergewaltigte Frauen, die ihre Kinder abtreiben, sollen hingerichtet werden.
Alaskas bedeutendsten Nationalpark (Weltnaturerbe) soll der Erschließung von Ölfeldern geopfert werden!
Sie attackierte G.W.Bush als dieser den Eisbär auf die Rote Liste setzen ließ.
Sie ließ liberale Beamten aus ihrem Apparat entfernen, manipulierte ihre Biografie sowie Wikipedia-Einträge; redet von Familienwerten und war selbst bei den letzten drei Kindern ein paar Tage nach der Geburt wieder im Office (Bürgermeisterin einer 9800-Seelen-Gemeinde, Gouverneurin von Alaska: 600.000 Ew.), während sie ihre Kinder von einer oder mehreren Nannys erziehen ließ.
Sie ließ Bücher mit aufklärerischen Inhalten symbolisch verbrennen und setzte diese anschließend auf einen Index.
Ihre Tochter kann froh sein, dass Palin gebremst wurde - u.a. von G.W.Bush -, denn sie plante Geschlechtsverkehr vor der Ehe sowie Sex unter Minderjährigen (in beiden Fällen hätte sich ihre Tochter strafbar gemacht) mit mehrjährigen Haftstrafen zu verfolgen.
Sollte Palin nach McCain 45. US-Präsidentin werden, dann wird G.W.Bush im Vergleich zu dieser fundamentalistischen Kreationistin als liberal, weltlich und aufgeklärt in die Geschichtsbücher eingehen.
Man kann nur hoffen, dass sich auch bei Palin keine Mehrheit finden wird.
edom.ehceped (03.09.2008, 19:45 Uhr)
Schlechte Recherche...
Das mit der Recherche war wohl nichts!
McCain gilt als erfahren, ist es aber nicht!
Er verwechselt immer wieder Sunniten und Shiiten; redete in den letzten drei Monaten mal von der Sowjetunion, mal von Jugoslawien und mal von der Tschechoslowakai; er erfand eine fiktionale Grenze zwischen dem Irak und Pakistan, vertauschte die Hauptstädte samt Regierung von Spanien und Italien miteinander usw.
Wie inkompetent dieser Mann ist, haben wir direkt vor dem Irak-Krieg gesehen.
Ihm hätte bekannt sein müssen, dass Saddam Hussein Sunnit und Osama bin Laden gerade der Shiiten-Untergruppe angehört, die im Irak besonders heftig verfolgt wurde. Außerdem galt Osama bin Laden unter Saddam Hussein als Terrorist und auf ihn war ein Kopfgeld von 5 Mio. Dollar ausgesetzt.
McCain hatte davon keine Ahnung; es war damals eine andere Person, die in Springfield sagte: "Ich bin nicht gegen alle Kriege; ich bin nur gegen dumme Kriege!" und das war Barack Obama, der darauf hinwies, dass die Grenzregion zwischen Pakistan und Afghanistan eine potentielle Rückzugsregion wäre.
Hätte man damals auf Obama und nicht McCain gehört, dann hätte man sofort den Augenzeugenaussagen und Spuren nachgehen können. Doch der inkompetente McCain stimmte leider falsch ab.
Es ist auch witzig, dass bei den Issues die Angaben eines Obama genauer sind als wie die eine McCain! Ziemlich vage Angaben zur Steuerpolitik!
Bis jetzt sieht bei McCain alles danach aus, als wenn er dem Bush Senior- und Bush Junior-Modell folgen wolle.
Reicht es nicht, dass die USA von beiden Männern ins Schulden- und Wirtschafts-Chaos geführt worden ist?
McCain will global player von Steuern befreien; wie will er da mit Südostasien und China mithalten?
Und es ist wiedermals der angeblich unerfahrene Obama der auf das Clinton-Kennedy-Modell setzen will:
Mittelstand und Schlüsselindustrien sollen gefördert werden! Genau dort, wo die USA effektiv agieren und Patente entwickeln kann.
Man scheint vergessen zu haben, dass es Kennedy und Clinton (die ebenfalls als unerfahren von den republikanischen Gegnern dargestellt worden sind)waren, die die USA aus dem Wirtschafts-Chaos herausführten und Billyboy gelang es sogar, die USA in einen Überschuss (unter absoluter Schuldenentlastung) zu führen!
Hoffen wir bei McCain, wenn er 44. US-Präsident werden sollte, dass er mit der Sicherheit seines Landes und der Welt nicht so verfährt, wie er bei der Vize-Wahl verfahren ist!
Palin wurde sehr verniedlicht und verharmlost dargestellt, denn nach den UN-Kinderrechtskonventionen ist sie als organisierte Kinderschänderin zu definieren:
Von außen - und zwar per Gewalt (Legislative) - beschneidet sie die individuelle und sexuelle Entfaltung und Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen.
Sie nötigt Kinder und Jugendliche dazu, nach einen bestimmten Rahmen leben zu müssen.
Eines der schwersten Verletzungen der UN-Kinderrechtskonventionen.
Sie ließ Lehrern verbieten, Kinder und Jugendliche aufzuklären; am Morgen gibt es den Schulappell per Zwang, in derem Zusammenhang Schüler u.a. die sexuelle Enthaltsamkeit belobigen sollen.
Sie ließ als radikale Kreationistin die Evolutions-Theorie verbieten, aber für genetische Untersuchungen des Fruchtwasser ihres Fetus (letzter Sohn, fünftes Kind) war die moderne Wissenschaft wieder willkommen.
Vergewaltigte Frauen, die ihre Kinder abtreiben, sollen hingerichtet werden.
Alaskas bedeutendsten Nationalpark (Weltnaturerbe) soll der Erschließung von Ölfeldern geopfert werden!
Sie attackierte G.W.Bush als dieser den Eisbär auf die Rote Liste setzen ließ.
Sie ließ liberale Beamten aus ihrem Apparat entfernen, manipulierte ihre Biografie sowie Wikipedia-Einträge; redet von Familienwerten und war selbst bei den letzten drei Kindern ein paar Tage nach der Geburt wieder im Office (Bürgermeisterin einer 9800-Seelen-Gemeinde, Gouverneurin von Alaska: 600.000 Ew.), während sie ihre Kinder von einer oder mehreren Nannys erziehen ließ.
Sie ließ Bücher mit aufklärerischen Inhalten symbolisch verbrennen und setzte diese anschließend auf einen Index.
Ihre Tochter kann froh sein, dass Palin gebremst wurde - u.a. von G.W.Bush -, denn sie plante Geschlechtsverkehr vor der Ehe sowie Sex unter Minderjährigen (in beiden Fällen hätte sich ihre Tochter strafbar gemacht) mit mehrjährigen Haftstrafen zu verfolgen.
Sollte Palin nach McCain 45. US-Präsidentin werden, dann wird G.W.Bush im Vergleich zu dieser fundamentalistischen Kreationistin als liberal, weltlich und aufgeklärt in die Geschichtsbücher eingehen.
Man kann nur hoffen, dass sich auch bei Palin keine Mehrheit finden wird.
J.Stahl (02.09.2008, 22:40 Uhr)
ur63
dachte immer die kommentarfunktion hier wäre für die leser und nicht für sie als das sprachrohr der ard...so gesehen haben sie null hier beigetragen.
chatahootchee (02.09.2008, 21:53 Uhr)
MEDIEN SIND
voller Sensationsgier und kennen keine Hemmungen. Die sinnlose und gewalttaetige randale ist doch nur fuer die Fotofritzen.
Man stelle sich vor, es ist Randale - und keiner macht ein Photo?!
UR63 (02.09.2008, 20:46 Uhr)
Nochwas zum Stern vs Rassismus!
Die Fotostecken sind echt cool!
Ich sach nur Schwarzer Block!
Bei Obamas Show war Ruhe!
Warum???
Weil Konservative halt keine Faschisten sind!
Wer der Gegner der Demokratie ist weiß jeder Trottel!
Links-Faschisten und Nazis!
UR63 (02.09.2008, 20:16 Uhr)
@J.stahl
Nochmal für ganz Blöde!
Dies ist nicht meine Unterstellung,sondern die der ARD!!!!!
Also lesen!!!!!!!!!
So was aber auch!
J.Stahl (02.09.2008, 20:10 Uhr)
ur63
ich kenne diesen kommentar.und ich halte die amis nicht nur nicht für rassisten ich weiß es da ich da lebe und ihre unterstellung eunfach nur dumm ist.wenn man selbiges über deutsche sagt wird das geschrei laut.
@chatahootchee:wenn das einer tochter von obama passiert wäre wäre das für einige leute eine tolle vorlage gewesen.leider ist die politik dieser dame unglaubwürdig wenn sie es nicht mal fertig bringt ihre tolle meinung und ihre werte ihrer eigenen tochter zu vermitteln.mc blödmann hat sich damit ins bein geschossen und vielleicht einige konservative verprellt.hätte er die dame mal besser überprüft.
chatahootchee (02.09.2008, 19:49 Uhr)
MEINUNG AEUSSERN IST RICHTIG
aber alles hat seine Grenzen und manches sollte einfach aussen vor bleiben. Familie is "off limits". leider nicht fuer Einige hier im Forum.
UR63 (02.09.2008, 19:46 Uhr)
Lieber Stern @J.Stahl
Wer Ironie nicht versteht,sollte einfach mal inne halten!
Ich bezog mich auf die ARD!
Hier ein Link dazu!
/www.tagesschau.de/kommentar/obama452.html
Also ganz ruhig bleiben!
P.S.Es freut mich das nicht alle Deutsche die Amis für Bösewichte halten!
SinBringer (02.09.2008, 19:03 Uhr)
@chatahootchee
Mich würde einmal interessieren was genau Ihr Problem sein mag, aber ich bin weder Psychologe noch gewillt mir das ernsthaft anzuhören.
Man muss einfach erlauben Meinungen äußern zu dürfen ... die Frage ist, in wie weit man andere Meinungen als solche akzeptieren kann und in wie weit man hier beginnt anders geartete Meinungen (als die eigene) anzugreifen ohne wirklich sachlich etwas zum Thema zu sagen.
----
@ jsbach
Das denke ich nicht, dass es es um schmutzige Wäsche geht, es geht - mir zumindest - um das was zwischen den Zeilen zu lesen ist aus dem ganzen Drumherum.
Dieses Drumherum, die Art und Weise wie das alles nach aussen gekommen ist und dass man auf Seiten der Republikaner sichtlich recht sprachlos ist macht den ganzen Schlamassel so prekär.
Wie ich bereits zu Beginn schrieb: Hier stellt sich nicht die Frage nach der benannten Vizeanwärterin, noch ist dem Kind ein Vorwurf zu machen, sondern vielmehr die, nach dem Urteilsvermögen desjenigen, der sie ausgewählt hat und da muss nicht einmal eine Kampagne gestartet werden, sondern das wird sich recht automatisch ergeben, insbesondere, wenn man die Prüderie der Amerikaner in Betracht zieht,.
Vor allem, wenn man die erzgläubige Basis der Republikaner bedenkt, es geht nicht darum, ob man Fehler machen kann oder nicht, wie menschlich diese sind oder nicht, sondern darum, dass Palin ein Kuckucksei war, das man sich ins eigene Nest gelegt hat.
Von der Hoffnungsträgerin um genau diese Klientel zu beruhigen hat sie sich zu einer wandelnden Zeitbombe entwickelt, vor allem wenn man das schwebende Verfahren in Alaska bedenkt wo sie ihre Macht benutzt hat den geschiedenen Mann ihrer Schwester für die Scheidung durch Entlassung aus dem Staatsdienst zu bestrafen ... ich weiß nicht, wie das so aus amerikanischer Sicht gesehen werden mag, ich persönlich nehme das als Deutscher aber doch mit Befremden wahr.
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