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26. August 2008, 11:15 Uhr

Mit viel Gefühl - Obamas Politshow

Direkt aus Denver berichtet stern-Korrespondentin Katja Gloger von einer Politshow der Superlative. Mit Souvenirständen, Fähnchenscharen und Jubelchören, die an ein Popkonzert erinnern, beginnen die Demokraten die heiße Phase des US-Wahlkampfs. Das Motto heißt: Polit-Pomp und heile Familienwelt.

 
 
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Demokraten Denver Heiße Phase Parteitag Superlative
KOMMENTARE (6 von 6)
 
Johann58 (26.08.2008, 17:32 Uhr)
@mr_s
Bush stellt nichts mehr an, er ist was man als 'lame duck' bezeichnet. Der reist durch die Welt, macht sich zum Affen und sagt, bzw. stottert mal was Boeses gegen irgendeinen Feind.
Die Show in Denver war typisch fuer die USA, Friede, Freude, Familienfest. Danach konnte man sich noch McCain bei Jay Lano reinziehen, der in der leider aufgezeichneten Show nicht kontern konnte und versucht hat witzig zu sein. Er waere als Komiker warscheinlich besser im geschaeft denn als Praesident. Nichts Neues im Land der unbegrenzten Unmoeglichkeiten. Ich wuerde es mal nicht so krass ehen wie Ramazotti, denn so isses nu mal in Amerika.
pepeboy (26.08.2008, 17:30 Uhr)
Show
Lebe schon lange in den USA und es ist nicht der erste Wahlkampf den ich miterlebe, aber ich gebe meinem Vorredner recht, die Show die hier seit Monaten aufgezogen wird ist mehr mit Hollywood zu vergleichen als mit Politik. Ob hier in Denver eine Woche (vor sowieso schon bekennenden Obama-Waehlern) immer die gleichen Reden geschwungen werden, in Berlin 200000 Idioten einen noch nicht mal gewaehlten Praesidenten zujubeln oder dann auch am naechsten Parteitag der Republikaner kraeftig auf die "die naechste Attacke auf die USA kommt bestimmt"- Masche gedrillt wird, lenkt eigentlich nur von den wichtigen Problemen (Irak-Truppenabzug, Immo-Krise usw.) ab und ist nichts als eine geschickte Manipulation der Massen. Selbst die 3 kommenden Debatten der Kandidaten sind durch vorher bestimmte Fragen eine Farce. Im grossen und ganzen reicht es aus, die Grundlinien beider Kandidaten zu kennen und dann fuer sich selbst zu entscheiden wer der geeignetere ist. Einziger Trost meiner Meinung: Beide sind besser als George W. !!!
Ramazotti (26.08.2008, 17:06 Uhr)
Uebelkeiterregend
Da wird ein Theater vorgespielt, kleine Kinder und weniger beliebte Verwandte paradieren herum und die "Glaeubigen" sitzen da mit offenen Munedern und Traenen in den Augen. Eine Michelle Rede von einem halben Dutzend Schreiberlingen die wenig von der echten moechte-gern-first lady uebrig lassen und Toechterlein die "I love you daddy" auf eine daddy Projektion mit Kuesschen hauchen.....Brechreiz. Wie unglaublich bloed ist die Menschheit geworden ?
mr_s (26.08.2008, 15:48 Uhr)
@jsbach
da könnte Sie Recht haben - mit McCain (warum muss ich eigentlich immer an Pommes denken wenn ich den sehe) hätte USA bereits eine weitere Frontlinie. Wobei abzuwarten bleibt, was der Bushi noch so anstellt. Immerhin ist er ja noch ein paar Tage im Amt - Neuwahl hin oder her
jsbach (26.08.2008, 15:36 Uhr)
Chancen Obamas schwinden
Aufgrund der aktuellen Entwicklung im Kaukasus können die Demokraten jegliche Hoffnungen begraben. Den von Obama beschworenen "Change" hat Putin eingeleitet, aber in einer ganz anderen Ecke der Welt und in eine ganz andere Richtung.
Johann58 (26.08.2008, 15:08 Uhr)
Ganz grosses Hollywood Theater
Michelle Obama weichgespuehlt! Pathetisch bis zum geht nicht mehr, der American Dream als die Loesung fuer alle Probleme der Welt. Nichts mehr davon, dass sie zum ersten mal stolz auf ihr Land ist, nichts mehr von Rebellion und Southside Chicago einer der schlimmsten Gegenden der USA. Weinende Zuschauer und als Kroehnung dann die Kinder; 'Daddy we love you!' Meiner Meinung nach ganz grosses Schmierentheater. Nachdem Hillary raus ist, liegt die Hoffnung auf Besserung fuer die USA bei Obama aber hoffentlich nicht nur in Hollywood Manier.
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