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29. August 2008, 11:34 Uhr

Obamas Polit-Ekstase von Denver

In seiner ersten Rede als US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten offenbart Barack Obama sein wahres Gesicht: Kampfansage an John McCain, Tacheles zu den Themen Klima, Steuern und Außenpolitik. Wie Obama es dennoch schaffte, eine Polit-Ekstase-Show zu machen - stern-Korrespondentin Katja Gloger berichtet.

 
 
KOMMENTARE (7 von 7)
 
pepeboy (29.08.2008, 16:45 Uhr)
same procedure....
Die Rede Obamas war ok, das drumherum hat mit 84000 Leuten im vollbesetzten Footballstadion einen beeindruckenden Rahmen geleistet. Joe Biden's Rede meiner Meinung nach die Beste und Hillary's die unmotivierteste. Die Versprechungen, die er in dieser Rede aufgezaehlt hat sind finanziell nur sehr schwer zu verwirklichen und es waere schoen einmal einen detaillierten Finanzplan beider Kandidaten zu sehen anstatt Phrasen die man eigentlich von jedem Politiker in der ganzen Welt hoert.
Naechste Woche bei den Republikanern wird man dann andauernd hoeren dass Obama zu unerfahren ist, es wird Angst vor Anschlaegen geschuert und dass McCain ein heldenhafter Kriegsgefangener war. Detailierte Plaene fuer die Loesung der Finanzprobleme wahrscheinlich auch Fehlanzeige. Politics as usual!
PaulBrasch (29.08.2008, 16:38 Uhr)
chatahootchee 2...................
Lieber chatanoogachoochoo, um hier eine ernsthafte Diskussion pro/contra Obama zu fuehren, ist mir die Zeit zu schade. Was die Eroerterung der Frage wen Du waehlen WUERDEST, erscheint mir aufgrund ihres doch wohl eher hypothetischen Charakters mehr als zweitrangig; ich jedenfalls weiss, wen ich waehlen WERDE.
Schoenes Wochenende.
Johann58 (29.08.2008, 15:02 Uhr)
@chatahootchee
da bin ich dann doch ein wenig erstaunt! Welche Vergangenheit? McCains Vergangenheit ist gestern von Obama angesprochen worden und so schlimm sein Erfahrung von 6 1/2 Jahren Kriegsgefangenschaft sind, ist das doch nichts womit man Politik macht. Bisher hat McCain ja nun nicht losgelassen was er wie machen will. Da unterscheidet er sich kaum von Obama. Dass die vergangenen 8 Jahre unter McCain eine Fortsetzung finden ist sicher unbestreitbar. Dass das nicht gut fuer Amerika ist, weiss wohl sogar McCain selbst. Welche Freunde von Obama sprichst du an? Jessie Jackson? Sein Feind! der schwer verwirrte Pastor! Sein Feind! Ich habe zwar meine Zweifel, aber wenn Obama intelligent genug ist, wird er integrieren statt separieren und da kommt es sicher darauf an, dass er das richtige Kabinett zusammenstellen kann. Joe Biden war keine schlechte Wahl, obwohl er moeglicherweise mit Hillary als Vize mehr Chancen gehabt haette. Noch 7 Wochen, dann wird man sehen wie es um die Zukunft Amerikas bestellt ist. Oder besser gesagt um den amerikanischen Mittelstand, der ja immer noch das Rueckrat der US Wirtschaft darstellt.
chatahootchee (29.08.2008, 14:50 Uhr)
OH PAUL
Sie wissen mit Ihrem stark argumentativen Beitrag besser als ich, wessen Anhaenger ich bin und wen ich waehlen werde. Aber es ist ja wohl Fakt, dass Obamas Versprechen nicht finanzierbar sind. Auf jeden Fall ist mir McCains Vergangenheit angenehmer als die vom Obama und seinen Freunden.
PaulBrasch (29.08.2008, 14:37 Uhr)
chatahootchee.....
....Deine Kommentare lassen ziemlich auf eine McFail Anhaengerschaft schliessen, typisch dafuer ist das, was neokonservative Republicans an besten beherrschen - mudslinging.
Johann58 (29.08.2008, 14:35 Uhr)
Na ja,
inszeniert was zu erwarten war, bleibt ja dann abzuwarten was die Republikaner in der kommenden Woche auffahren. Der Inhalt seiner Rede war wie erwartet, viel Worte ohne viel Substanz, allerdings glaube ich, dass Details gestern abend nicht sgebracht haetten. Fuer Obama gilt es erst einmal alle Demokraten hinter sich zu versammeln will er eine ernsthafte Chance haben. Die Republikaner fischen ja bei den Hillary Anhaengern um Stimmen. Wenn McCain dann in der kommenden Woche so konkret wird wie er es bisher war, sollte es Obama nicht bange wein, denn ausser sofortigem Offshore drilling und Steuersenkungen fuer Firmen und Reiche hat McCain noch nicht viel losgelassen. Er will im Irak bleiben so lange es erforderlich ist, auch wenn es noch 100 Jahre sind. Die Show war typisch amerikanisch, aber das sollte nicht wirklich ueberraschend sein. Wenn Obama zum Wahltermin hin konkreter wird, hat er dann vielleicht doch eine Chance, wenn nicht doch irgendein geistesgestoerte Redneck... aber das wollen wir wirklich nicht hoffen.
chatahootchee (29.08.2008, 13:11 Uhr)
PLATT
Das Video ist so platt wie Obamas Rede gewesen ist. Show im Griechentempel, geplant vom Buehnenmanager von Britney Spears(!), aber keine konkreten Aussagen, nur nicht finanzierbare Versprechungen. Zu schoen um wahr zu sein und typisch Politiker.
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