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Enthauptungsvideo ist echt

Brutale Tat vor laufender Kamera: Das Video über die Enthauptung einer Geisel in Pakistan ist offenbar echt. Die polnische Regierung hält den Film für authentisch und bestätigt, dass es sich um einen entführten Polen handelt. Das Video war internationalen Medien zugespielt worden.

Einen Tag nach Bekanntwerden des Videos einer Enthauptung in Pakistan geht die Regierung in Warschau davon aus, dass es sich bei dem Opfer tatsächlich um einen entführten Polen handelt. Der schreckliche Film scheine authentisch zu sein, und es handele sich offenbar um den vor vier Monaten verschleppten Piotr S., sagte der für die Geheimdienste zuständige Minister Jacek Cichocki am Montag.

Eine endgültige Bestätigung könne es erst geben, wenn der Leichnam von den Behörden gefunden und obduziert worden sei, erklärte er dem Fernsehsender TVN24. Ein Sprecher der polnischen Botschaft in Islamabad sagte, bislang gebe es seitens der pakistanischen Regierung keinerlei Informationen zu dem Fall. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hatte schon am Samstag erklärt, Warschau habe "informelle Informationen" erhalten, dass die Kidnapper den Mann getötet hätten.

Sollte sich die Ermordung des Polen bestätigen, wäre es das erste Mal seit knapp sieben Jahren, dass ein entführter Ausländer in Pakistan getötet worden ist. 2002 starb der US-Journalist Daniel Pearl. Das jüngste Opfer wurde offenbar vor laufender Kamera umgebracht. Die Nachrichtenagentur AP und andere internationale Medien gelangten am Sonntagabend in den Besitz eines siebenminütigen Videos, das die Enthauptung eines Gefangenen maskierter Extremisten zeigt.

Zuvor hatten die Taliban erklärt, sie hätten ihre polnische Geisel getötet, weil die pakistanische Regierung nicht zu einem Gefangenenaustausch bereit gewesen sei. Statt der geforderten 26 habe sie nur vier Taliban-Anhänger auf freien Fuß setzen wollen. Der Mitarbeiter des polnischen Geophysikalischen Instituts war an der Vermessung von Öl- und Gasfeldern im Nordwesten Pakistans beteiligt und wurde am 28. September entführt.

AP/AP

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