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Muslimbrüder demonstrieren gegen Israel

In Kairo haben hunderte Islamisten und Anhänger der Muslimbruderschaft gegen Israel protestiert. Anlass sind die israelischen Luftangriffe auf Syrien sowie die Festnahme des Muftis von Jerusalem.

  Bei den Protesten in Kairo haben Islamisten israelische Flaggen angezündet

Bei den Protesten in Kairo haben Islamisten israelische Flaggen angezündet

Hunderte Islamisten sind in Ägypten bei einem anti-israelischen Protestmarsch auf die Straße gegangen. Vor der Al-Azhar-Moschee in Kairo verbrannten Demonstranten nach dem Freitagsgebet israelische Fahnen und demonstrierten gegen die jüngsten Luftschläge in Syrien und die Festnahme des Muftis von Jerusalem, Scheich Mohammed Hussein. An dem Protest nahm auch die regierende Muslimbruderschaft teil.

Israels Polizei hatte am Mittwoch den Mufti von Jerusalem, der für die religiösen Stätten der Muslime und den Tempelberg zuständig ist, festgenommen und mehrere Stunden lang verhört. Danach wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Israel wirft ihm vor, er sei an den jüngsten Ausschreitungen auf dem Tempelberg mitbeteiligt gewesen.

steh/DPA/DPA

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