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4. Juli 2009, 10:52 Uhr

Nordkorea provoziert Japan mit neuen Raketenstarts

Nordkorea zündelt weiter: Innerhalb weniger Stunden feuerte das Land vier Raketen ab und damit die Spannungen im Streit um Atomwaffen verschärft. Südkorea und Japan verurteilten die jüngsten Tests als Provokation. Mit den Starts setzte sich Nordkorea über UN-Resolutionen hinweg.

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Innerhalb weniger Stunden hat Nordkorea vier Raketen abgefeuert© DPA

Nordkorea hat am Samstag vier ballistische Raketen an der Ostküste abgefeuert und damit die Spannungen im Streit um seine Atomwaffen- und Raketenprogramme weiter verschärft. Die Regierung in Seoul könne den Abschuss von vier ballistischen Raketen innerhalb weniger Stunden von der Startanlage Kitdaeryong bestätigen, teilte das südkoreanische Außenministerium mit, ohne weitere Details zu nennen.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Seoul kam der vierte Raketenstart am Mittag (Ortszeit). Aus Militärkreisen hatte es nach den ersten drei Tests zwischen 8.00 Uhr und 10.45 Ortszeit geheißen, die Raketen hätten eine Reichweite von 400 bis 500 Kilometern gehabt. Dabei habe es sich vermutlich um Raketen des Typs Scud gehandelt.

Südkorea und Japan verurteilten die jüngsten Raketentests als Provokation. Damit verletze Nordkorea "klar die Resolutionen 1695, 1718 und 1874 des UN-Sicherheitsrats, die Nordkorea jede Aktivität im Zusammenhang mit ballistischen Raketen verbieten", hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums in Seoul. Das höchste UN-Gremium hatte zuletzt vor gut drei Wochen die Sanktionen gegen Nordkorea wegen eines zweiten Atomtests und weiterer Provokationen des Landes verschärft.

 
 
KOMMENTARE (4 von 4)
 
DasBertl (04.07.2009, 12:49 Uhr)
@Reality
welche Ressourcen sollen das im Falle Nordkoreas sein? Angereichertes Uran?
Und meinen Sie etwa das Menschenmaterial das in Nordkorea schon eine ganze Weile am Verhungern ist? Oder doch die Militärregierung die sich die Taschen vollstopft?
Der Kapitalismus mag ja ein schöner Haufen Mist sein, aber der "Sozialismus" wie er in Nordkorea herrscht ist keine wirkliche Alternative.
Denn der Sozialismus wie er in Nordkorea herrscht erinnert doch stark an den NationalSOZIALISMUS bei uns 1933-1945. Diktatur, Denkverbot, Unterdrückung, Kriegswille und Mord an der eigenen Bevölkerung. Das das jemandem ein Dorn im Auge ist kann ich nur all zu gut nachvollziehen.
Bei aller Kapitalismuskritik, mit WAS man den Kapitalismus kritisiert, darüber solte man im Zweifel doch besser 2 mal nachdenken!!!
Nostradamus (04.07.2009, 11:40 Uhr)
Wahnsinn
In Nordkorea scheint der Größenwahnsinn zu regieren.
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Nord Korea kann nur verlieren und nichts gewinnen würde ein Krieg beginnen.
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Es ist schlecht wenn man von einem ängstlichen Herrscher regiert wird, der sich nicht mal traut in ein Flugzeug einzusteigen und der obendrein noch an Verfolgungswahn leidet und man eine Generalität hat, die sich allenfalls in überlegenen Positionen stark fühlt.
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Reality (04.07.2009, 11:31 Uhr)
Wenns dem großen Freund & Bruder "USA" genehm wäre...
ja dann könnte ich mir vorstellen, dass Japan und Südkorea auch ganz gerne solche oder ähnliche Raketen testen würden ohne Aufsicht der USA.
Doch so muß und kann man den Sorgenvollen machen.
Nun Nordkorea ist den USA ein Dorn im Auge, genauso wie Iran und man wird wohl nicht Ruhe geben bevor man es auf irgend eine Weise hinbekommen hat sie dem Westen gefügig zu machen, mit allem drum und dran wie Rohstoffe und Menschenmaterial um billig für die westlichen Kapitalgesellschaften zu produzieren um deren Gewinne noch mehr zu optimieren, Sie unter die Diktatur des Kapitals zu bekommen.
JimPanse (04.07.2009, 11:18 Uhr)
Und wieder...
Wie ein Kind, dass um die Aufmerksamkeit eines Erwachsenen buhlt, so buhlt NK um die eigene Wichtigkeit in der Welt. Was es will ist klar: Macht und Anerkennung. Aber am Meisten: Devisen um im Ausland auf Shopping-Tour zu gehen. Nachdem die globalen Schlagzeilen durch die Iran Krise/MJ eingenommen wurden war es mal wieder Zeit die "Rassel" fallen zu lassen.
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