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Nordkorea droht Seoul mit "physischen Gegenmaßnahmen"

Der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel verschärft sich: Falls sich Seoul den schärferen UN-Sanktionen gegen Nordkorea anschließt, will das Land zu kriegerischen Mitteln greifen.

  Der nordkoreanische Präsident Kim Jong Un droht Südkorea mit Krieg, wenn das Land den Sanktionen der UN beipflichtet

Der nordkoreanische Präsident Kim Jong Un droht Südkorea mit Krieg, wenn das Land den Sanktionen der UN beipflichtet

Die nordkoreanische Führung hat Südkorea mit "physischen Gegenmaßnahmen" gedroht, sollte sich Seoul den vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Sanktionen gegen Nordkorea anschließen. Die Strafmaßnahmen seien eine "Kriegserklärung", erklärte am Freitag das sogenannte Komitee für die friedliche Wiedervereinigung des Vaterlands. China kündigte für den Fall eines nordkoreanischen Atomtests die Reduzierung seiner Hilfe für Pjöngjang an.

Die Gegenmaßnahmen würden sich gegen die "Verräter des südkoreanischen Marionettenregimes" und deren "feindliche Politik" gegen die Demokratische Volksrepublik Korea richten, hieß es in der Mitteilung. Die von der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA verbreitete Warnung folgte auf Pjöngjangs Ankündigung vom Donnerstag, #link; http://www.stern.de/1959788.html;einen weiteren Atomtest vorzunehmen#. Ein Datum dafür nannte die nordkoreanische Führung nicht, es hieß lediglich, der Atomversuch ziele gegen den "Erzfeind" USA.

Ein offizielles chinesisches Presseorgan wies den nordkoreanischen Verbündeten am Freitag in einer seltenen Stellungnahme in die Schranken. In einem Leitartikel der Zeitung "Global Times" hieß es, sollte Nordkorea weitere Atomtests vornehmen, nicht zögern, seine Hilfe für das Nachbarland einzuschränken. China stecke in dem "Dilemma", dass es keinen möglichen Weg habe, "nach einem diplomatischen Gleichgewicht zwischen Nord- und Südkorea, Japan und den USA zu suchen".

China kritisiert Atomtest-Ankündigung

Peking solle eine "pragmatische Haltung" an den Tag legen und das "optimale Verhältnis zwischen den von uns investierten Ressourcen und unseren strategischgen Gewinnen erreichen, empfahl die englischsprachige Zeitung und fügte hinzu, China setze auf Stabilität auf der koreanischen Halbinsel. Es sei aber "nicht das Ende der Welt", wenn es dort Probleme gebe.

Die US-Regierung hatte die Atomtest-Ankündigung aus Pjöngjang am Donnerstag kritisiert. China hatte zur Zurückhaltung und zum Dialog aufgerufen.

Der UN-Sicherheitsrat hatte die neuen Sanktionen gegen Nordkorea am Dienstag wegen des Tests einer nordkoreanischen Langstreckenrakete im Dezember beschlossen. Die USA hatten auf die Strafmaßnahmen hingearbeitet und waren von Japan und Südkorea unterstützt worden. Die Maßnahmen betreffen unter anderem die nordkoreanische Raumfahrtbehörde und wurden in Absprache mit der UN-Vetomacht China verhängt.

Die UNO verhängte bereits mehrfach Strafmaßnahmen gegen Nordkorea. Die Gespräche über das Atomprogramm des abgeschotteten Lands, an denen außer den beiden koreanischen Staaten auch China, Japan, die USA und Russland beteiligt sind, stecken seit Dezember 2008 in einer Sackgasse.

fle/AFP/AFP

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