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Mehr als 1500 palästinensische Häftlinge beenden ihren Hungerstreik.
Bei einem israelischen Angriff im Gaza-Streifen ist eine Schule der Vereinten Nationen getroffen worden. Mindestens 30 Menschen wurden getötet. Sie hatten in dem Gebäude Schutz gesucht. Bereits am Morgen hatte es Tote gegeben, als eine erste UN-Schule von Bomben getroffen worden war.
Bis zur letzten Minute hatten die Familien der entführten israelischen Soldaten noch gehofft, dass beide die Grenze lebend passieren würden. Doch beim Gefangenenaustausch wurden lediglich zwei hölzerne Särge übergeben. Israel verfällt in tiefe Trauer, während die Hisbollah ihren Triumph feiert.
Die Verschleppung von Ehud Goldwasser und Eldad Regev hatte vor zwei Jahren den Libanonkrieg ausgelöst: Jetzt ist ihr Tod traurige Gewissheit. Die Hisbollah übergab Israel zwei Särge mit den Leichen der beiden Soldaten. Die Familien brachen in Tränen aus, als sie die Fernsehbilder sahen.
Im Nahen Osten werden seit langem wieder Gefangene ausgetauscht. Zwei israelische Soldaten gegen den Terroristen Samir Kuntar. Allerdings weiß niemand, ob die Israelis noch leben. Und Gilad Shalit, dessen Entführung den Libanon-Krieg ausgelöst hatte, ist nicht einmal Teil des umstrittenen Handels.
Selten hat ein IAEA-Bericht so klare Worte über eine atomare Aufrüstung gefunden: Der Iran soll mit Hilfe eines pakistanischen Wissenschaftlers an Atomwaffen gearbeitet haben. Präsident Mahmud Ahmadinedschad weist den Bericht als "unausgewogen und politisch motiviert" zurück.
Lange wurde gerätselt, welchen Antrag die Palästinenser bei den Vereinten Nationen stellen werden. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Palästinenserpräsident Abbas geht aufs Ganze und will die UN-Vollmitgliedschaft.
Kommt in die Nahost-Friedenssuche wieder Bewegung? Frankreichs Präsident Sarkozy soll Israel letzte Woche einen konkreten Friedensplan vorgeschlagen haben. Nun kündigte Premier Netanjahu an, er werde bei seinem USA-Besuch Ende Mai eine "historische Rede" halten.
Innenminister Schäuble hat sich für einen Einsatz der Bundeswehr im Nahen Osten ausgesprochen. Auch Israel befürwortet eine deutsche Beteiligung an der UN-Friedenstruppe.
Die israelische Regierung hat ihren Aufruf an die internationale Gemeinschaft zur Entsendung weiterer Löschflugzeuge zur Bekämpfung der verheerenden Waldbrände im Norden Israels zurückgezogen.
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