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Barack Obama hat sich für einen neuen Mann in Berlin entschieden: Geht es nach dem Willen des Weißen Hauses, wird Philip Murphy neuer US-Botschafter in Deutschland. Der Ex-Goldman-Manager soll die Reihe der "stummen" Diplomaten ablösen. Ein Porträt eines Mannes, der sich mal eben die ganze Welt zum Freund machen kann.
Nun steht es heute auch in der "Washington Post", was seit Wochen in der Gerüchteküche waberte: Philip Murphy, 52, soll offenbar neuer Botschafter der USA in Berlin werden. Der Ex-Goldman-Manager und Finanzchef der US-Demokraten könnte endlich die Reihe der "stummen" Diplomaten in Berlin ablösen - großzügen Parteispenden sei Dank.
Die Wirtschaft ankurbeln und mehr Jobs schaffen - das sind Barack Obamas oberste Ziele. In seinem ersten Auftritt vor der Presse präsentierte sich der künftige US-Präsident staatsmännisch und machte klar, dass er die Wirtschaftskrise sofort nach Amtsübernahme angehen will. Um die Probleme zu lösen, will Obama beim Normalbürger ansetzen.
Auf den neuen Finanzminister der USA wartet ein Haufen Arbeit: Die Wirtschaft kränkelt, die Finanzkrise ist noch nicht ausgestanden - und der Schuldenberg der Vereinigten Staaten ist groß wie nie. Für diese Aufgabe braucht Präsident Barack Obama einen wahren Supermann.
Barack Obama hat bis zu seinem Amtsantritt am 20. Januar Zeit, seine Führungsmannschaft und sein Kabinett zu formen. Schon jetzt kursieren in Washington die Namen möglicher Kabinettsmitglieder. Darauf finden sich altbekannte Gesichter, aber auch Überraschungskandidaten. Einen Stabschef hat Obama schon gefunden.
Wen nehmen Barack Obama oder John McCain mit ins Weiße Haus? In Washington surren die Gerüchte - auf den Listen: viele alte Bekannte. Und Obama könnte auch Republikaner als Minister berufen. Egal wer das Rennen macht: Der nächste Präsident braucht ein verdammt gutes Team.
Selten ist ein neuer Vorstandschef mit so viel Gegenwind angetreten: Als Vikram Pandit in New York jetzt zum neuen Citigroup-Chef ernannt wurde, war die Enttäuschung bei Investoren groß.
Im Zuge der Kreditkrise muss bereits der zweite Chef einer US-Großbank seinen Hut nehmen: Nachdem vor wenigen Tagen Merrill-Lynch-Chef Stan O'Neal zurückgetreten war, hat jetzt auch Charles Prince, Vorstandsvorsitzender der Citigroup, seinen Rücktritt bekannt gegeben.
Seine Gesetzte haben die USA tief in die Verschuldung getrieben, seine Staatsausgaben seien außer Kontrolle geraten, er habe politische Ziele über eine vernünftige Wirtschaftspolitik gestellt: Der frühere Chef der US-Notenbank, Alan Greenspan, geht in seinen Memoiren mit Präsident Bush scharf ins Gericht.
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Robert Edward Rubin ist ein US-amerikanischer Bankier, Geschäftsmann sowie Politiker. Er war unter Präsident Bill Clinton von 1995 bis 1999 als 70. Finanzminister der USA tätig. Die an der Politik des ausgeglichenen Staatshaushalts orientierte Wirtschafts- und Wettbewerbspolitik der Clinton-Regierung wurde später nach ihm mit dem Begriff „Rubinomics“ bezeichnet. Während Rubins Amtszeit kam es u. a. zur Aufhebung des Glass-Steagall Act, einem Gesetz zur Trennung von Kredit- und Investmentbanke...
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