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Die Lage auf den Straßen spitzt sich zu, und auch in die politische Landschaft von Honduras kommen Bewegung: Interimspräsident Roberto Micheletti hat erstmals Gesprächen mit dem gestürzten Staatsoberhaupt Manuel Zelaya zugestimmt. Allerdings nur unter einer Bedingung.
Wenige Stunden nach der Rückkehr des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya hat sich die Situation in Honduras zugespitzt. Die Regierung verlängerte eine Ausgangssperre, errichtete Straßensperren und drohte mit dem Einsatz von Polizei und Armee. Tausende Anhänger feierten Zelaya vor der brasilianischen Botschaft.
Bei den Krisengesprächen über die Wiedereinsetzung des gestürzten honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya ist ein Durchbruch gelungen. Putschistenführer Roberto Micheletti gab am Donnerstagabend dem internationalen Druck nach und erklärte sich bereit, dem gestürzten Staatschef die Rückkehr ins Amt zu erlauben.
US-Außenministerin Hillary Clinton spricht von einem "historischen Abkommen": In Honduras haben die Konfliktparteien nach vier Monaten ihren Streit beigelegt. Putsch-Präsident Roberto Micheletti und der gestürzte Staatschef Manuel Zelaya unterzeichneten eine Vereinbarung, die Zelaya eine Rückkehr ins Amt ermöglicht.
Neuer Wirbel um den abgsetzten honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya. Nachdem mehrere Versuche der Rückkehr in seine Heimat gescheitert waren, hat er es jetzt wohl geschafft. Zelaya selbst bestätigte dem TV-Sender CNN, zurück zu sein.
Der honduranische Übergangspräsident Roberto Micheletti ist zum Rücktritt bereit, allerdings nur unter einer Bedingung: Der gestürzte Präsident Manuel Zelaya müsse seinen Anspruchs auf die Macht aufgeben. Zelaya hat unterdessen erneut seine Anhänger zum Aufstand aufgerufen.
In Honduras haben Anhänger des entmachteten Präsidenten Manuel Zelaya gegen den Putsch des Militärs protestiert. Sie errichteten Straßensperren und blockierten den Zugang zum Präsidentenpalast. Auch Schüsse fielen. Der neu eingesetzte Staatschef Roberto Micheletti begann unterdessen mit der Bildung einer neuen Regierung.
Vier Monate nach seinem Sturz hat das Parlament eine befristete Rückkehr von Manuel Zelaya ins Präsidentenamt abgelehnt. Mit überwältigender Mehrheit stimmte der Kongress am Mittwochabend (Ortszeit) gegen eine Reinstallierung Zelayas und widersetzte sich damit dem Druck der USA und zahlreicher südamerikanischer Staaten.
Der konservative Oppositionskandidat Porfirio "Pepe" Lobo ist der Sieger der Präsidentenwahl in Honduras. Beobachter hoffen, dass damit nach dem Sturz von Präsident Manuel Zelaya vor fünf Monaten wieder Ruhe in das Land einkehrt. Einige Regierungen wollen die Wahl allerdings nicht anerkennen.
Die Hoffnung auf ein baldiges Ende der politischen Krise in Honduras hat sich nicht erfüllt: Der gestürzte Präsident Manuel Zelaya erklärte das Abkommen zur Beendigung des Konflikts für gescheitert, nachdem es zuvor im Kongress zu wahltaktischen Manövern gekommen war.
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Roberto Micheletti Bain ist der nach einem Militärputsch am 28. Juni 2009 durch das honduranische Parlament ernannte amtierende Präsident von Honduras.
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