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22 Jahre lang lebten die Shalas in Deutschland, die Kinder sind hier geboren. Im Frühjahr wurde die Roma-Familie abgeschoben. Ihr Leben besteht seither aus Angst, Bedrohung und Armut.
Das französische Parlament hat ein Abkommen mit Rumänien abgesegnet, das die Rückführung Minderjähriger vorsieht.
Während in Deutschland eine hitzige Debatte über Kinderbetreuung geführt wird, haben Roma-Kinder in Südosteuropa - nur wenige hundert Kilometer von uns entfernt - ganz andere Probleme: zwei Drittel leben in bitterer Armut.
Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, hat eine "unglaubliche Diskriminierung" von Roma in Europa beklagt und auch schwere Vorwürfe gegen Deutschland erhoben.
Eine Studie zur Fremdenfeindlichkeit in der Europäischen Union kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: In der EU gibt es Rassismus und Gewalt - die häufigsten Opfer sind Roma und Juden. Ein weiteres großes Problem: die wachsende Islamfeindlichkeit.
Im Iran wurden in diesem Jahr mehr als 300 Menschen zum Tode verurteilt. Im Interview mit stern.de kritisiert Amnesty-Chefin Monika Lüke aber auch Länder wie Tschechien und Italien. Hier würden Roma diskriminiert.
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