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Nach den Enthüllungen des Internet-Portals Wikileaks über den Militäreinsatz in Afghanistan wächst die Kritik an der Beteiligung der Bundeswehr und der Informationspolitik der Bundesregierung.
Schluss mit Drucksen: Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will in Sachen Afghanistan Tacheles reden - und nimmt im stern Abstand von der "Sankt-Nimmerleins-Strategie".
Wieder sind drei deutsche Soldaten am Hindukusch gestorben. Doch in Berlin mag, außer der Linken, keiner offen sagen, dass man die Bundeswehr in einen Krieg geschickt hat. Stattdessen übt man sich in verbaler Schönfärberei. Das muss endlich aufhören, sagt Hans Peter Schütz.
Karl-Theodor zu Guttenberg zieht die Konsequenz aus der Plagiatsaffäre: Er ist zurückgetreten. Was Guttenberg sagte, wie die Reaktionen ausfallen - der Liveticker.
2011 ist ein Superwahljahr, das auch über die Karrieren von Merkel und Westerwelle entscheidet. Es wäre Zeit für kraftvolle gemeinsame Auftritte - doch FDP und CDU/CSU gönnen sich nichts.
Ökostrom geht nicht ohne Atomkraft - is' klar. Um das zu beweisen, begibt sich die Kanzlerin nun auf Energiereise durchs Land. Mit dabei: ihr neuer PR-Chef Steffen Seibert, der Merkels Trip à la Peter Lustig den Medien präsentieren darf.
Barack Obama hat eine Strategie für einen Abzug aus Afghanistan vorgelegt. Jetzt ist die Bundesregierung gefragt. Sie riskiert das Leben deutscher Soldaten für illusionäre Ziele.
Bei der Verteilung des politischen Gewichts in der SPD ist der neue Parteichef Sigmar Gabriel beim Parteitag in Dresden bestens bedient worden. Fraglich ist nur, ob der Genussmensch die notwendige körperliche Disziplin für den Job aufbringt.
Bei seinem Besuch in der Türkei umwarb Barack Obama das Land, als ob er ein Verkäufer türkischen Honigs sei. Kein Wunder, denn Ankara ist ein Joker im geopolitischen Spiel der USA. Dabei geht es nicht nur darum, islamische Herzen zurückzugewinnen.
Zum 60. Geburtstag sollte es kein Bild der Zerrissenheit sein: In letzter Minute hat die türkische Regierung ihren Widerstand gegen den dänischen Premier Rasmussen als neuen Nato-Generalsekretär aufgegeben. Entscheidenden Anteil daran hatte wohl US-Präsident Barack Obama.
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