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Die Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft (SADC) hat ihre Entscheidung zur Weigerung Simbabwes, den Beschluss eines Tribunals der Staatengemeinschaft umzusetzen, verschoben.
Der angolanische Präsident José Eduardo dos Santos hat die NATO aufgefordert, die Bombardierung Libyens zu beenden.
Die Verhandlungen über die Machtverteilung in Simbabwe liegen offenbar auf Eis. Oppositionschef Morgan Tsvangirai soll sich eine Denkpause erbeten haben. Medien hatten zuvor berichtet, Staatschef Robert Mugabe habe sich mit einer Splitterfraktion der Oppositionspartei auf eine Regierungsbildung geeinigt.
Robert Mugabe, Despot des verarmten Simbabwe, soll die Macht mit seinem Widersacher, dem Oppositionsführer Morgan Tsvangirai teilen. So will es die Staatengemeinschaft. Eine Strategie, die auch in Kenia angewendet wird. aber wenig geeignet ist, den Konflikt zu lösen.
Nach der umstrittenen Wiederwahl des simbabwischen Staatschefs Robert Mugabe soll das tief gespaltene Land eine Übergangsregierung erhalten. Diesen Vorschlag hat Südafrika beim Gipfeltreffen der Afrikanischen Union gemacht, zu der auch Mugabe angereist ist. Scharfe Kritik muss der Diktator aber nicht fürchten.
Oppositionsführer Morgan Tsvangirai hat drei Tage nach der Flucht in die niederländische Botschaft in Harare die Vertretung für einen flammenden Appell vorübergehend verlassen. Er rief zu einem Ende der Gewalt auf, bekräftigte die Forderung nach einer Stationierung bewaffneter UN-Truppen und forderte Afrikas Politiker auf, zu handeln.
Neuer Akt im politischen Trauerspiel in Simbabwe: Der Oppositionsführer Morgan Tsvangirai ist in der Hauptstadt Harare in die niederländische Botschaft geflüchtet. Tsvangirai fürchtet um sein Leben. Seit Tagen beklagt die Opposition Gewalt gegen sich. Tsvangirai hatte zuvor seinen Rückzug von der Stichwahl erklärt.
Robert Mugabe denkt nicht daran, als Präsident Simbabwes abzutreten - selbst wenn er die kommende Stichwahl verlieren sollte. Im Interview mit stern.de erklärt Wilf Mbanga von der Oppositionszeitung "The Zimbabwean", mit welchen perfiden Mitteln Mugabe die Bevölkerung terrorisiert.
In Simbabwe haben sich Opposition und Regierung nach den umstrittenen Wahlen zu Geheimgesprächen getroffen, wie der Präsidentschaftsgegenkandidat jetzt sagte. Sie seien aber trotz großer Fortschritte plötzlich abgebrochen worden.
Simbabwe versinkt im Chaos: Auch zwei Wochen nach der Präsidentschaftswahl steht noch kein Sieger fest. Nur Afrikas Staatschefs können da Abhilfe schaffen, sagt Daniel Calingaert im stern.de-Interview, und fordert mehr Widerstand gegen Robert Mugabe.
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