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Während das ägyptische Volk die Schuldfrage für die Krawalle von Port Said diskutiert, hat die Regierung reagiert: Sie setzte den Gouverneur und die Führung des Fußballverbandes ab.
Es ist eine der schlimmsten Katastrophen des Fußballs: Mehr als 70 Menschen sterben, rund 1000 werden verletzt, als die Situation nach einem Ligaspiel im ägyptischen Port Said eskaliert.
Der "Tages-Anzeiger" aus Zürich analysiert die Situation in Ägypten nach den Krawallen im Stadion von Port Said:
Nach den tödlichen Krawallen zwischen Fußballfans in Ägypten ist der Chef der Sicherheitskräfte in der Stadt Port Said entlassen worden.
Mehr als 70 Tote und 1000 Verletzte: Nach dem Blutbad in einem ägyptischen Stadion werfen Spieler und Trainer der Polizei Untätigkeit vor. Die Regierung zieht erste Konsequenzen.
Er betrieb eine der wichtigsten Protestseiten, dann verschwand er in den Kerkern des Regimes. Nun ist Google-Manager Wael Ghonim frei - und wird zum unfreiwilligen Helden des Aufstands.
Noch während der Richter das Urteil verkündete, flogen draußen schon die ersten Steine. Die Abrechnung mit Ägyptens Ex-Machthaber ist voller Emotionen - und beeinflusst auch den Wahlkampf.
Geschrei und Ohrfeigen sind in ägyptischen Gerichtssälen keine Seltenheit. Die Angeklagten sperrt man deshalb sicherheitshalber immer in einen Käfig.
Massenproteste zwangen Ägyptens Herrscher Husni Mubarak im Februar 2011 zum Rücktritt. Die neuen Machthaber stellten ihn vor Gericht und ließen ein Parlament wählen, das Land kommt aber nicht zur Ruhe.
Massenproteste zwangen Ägyptens Herrscher Husni Mubarak im Februar 2011 zum Rücktritt. Die neuen Machthaber stellten ihn vor Gericht und ließen ein Parlament wählen, das Land kommt aber nicht zur Ruhe.
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