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Für ein paar Tage war Muntasser al Saidi der berühmteste Reporter der Welt: Aus Protest hatte der irakische Journalist dem damaligen US-Präsidenten George Bush empört seine beiden Schuhe entgegen geschleudert. Neun Monate hatte Saidi für sein Vergehen hinter Gittern verbracht. Jetzt ist er wieder frei - und erhebt Foltervorwürfe.
In der Nacht ist Saad Saidi eingetaucht in die Menge auf dem Grünen Platz im Zentrum von Tripolis, den die Gegner von Libyens Machthaber Muammar el Gaddafi in Platz der Märtyrer umbenannt haben.
Philipp Rösler ist auf der Cebit mit einer Torte beworfen geworden. Der Wirtschaftsminister hat als Wurfopfer viele Vorgänger. Was aber bei Eiern und Torten manche noch lustig finden mögen, wird spätestens bei Farbbeuteln gefährlich.
Montasser al Saidi, der irakische Journalist, der mit seiner Schuhwurf-Attacke auf US-Präsident George W. Bush Weltruhm erlangt hat, will angeblich politisches Asyl in der Schweiz beantragen. Das behauptet zumindest ein Schweizer Anwalt, doch Saidis Familie dementiert.
Menschen rund um den Globus kennen seit Sonntag seinen Namen - und seine Schuhe. Jetzt sitzt der Journalist Montassar al Saidi, der auf einer Pressekonferenz seine Schuhe auf US-Präsident George W. Bush geworfen hatte, in Haft - und wurde angeblich sogar misshandelt.
Der irakische Journalist Muntaser el Saidi, der durch seinen Schuhwurf auf den früheren US-Präsidenten George W.
Der Fernsehjournalist, der den früheren US-Präsidenten George W. Bush in Bagdad mit seinen Schuhen beworfen hat, ist zu drei Jahren Haft veruteilt worden. Der Anwalt des Journalisten bestätigte das Urteil eines Strafgerichts in der irakischen Hauptstadt. Jemanden mit Schuhen zu bewerfen, gilt in der muslimischen Welt als schwere Beleidigung.
Bei den Parlamentswahlen in Algerien hat die Nationale Befreiungsfront (FLN) von Präsident Abdelaziz Bouteflika Prognosen zufolge die Islamisten hinter sich gelassen.
Er hat sich entschuldigt, hat beim irakischen Ministerpräsidenten al Maliki um Gnade gebeten, US-Präsident Bush hat sich gegen eine harte Strafe ausgesprochen, doch die Justiz kennt bisher keine Nachsicht mit dem Schuhwerfer von Bagdad. Er wurde beim Verhör sogar misshandelt.
Nach der wütenden Schuh-Attacke des Journalisten Montasser al Saidi auf US-Präsident George W. Bush kochen im Irak die Emotionen hoch. Tausende zogen durch die Straßen Bagdads und forderten die Freilassung ihres Helden. Nur einer blieb ganz cool: Bush.
Der UN-Beauftragte im Irak, der Martin Kobler, hat sich für eine stärkere Rolle irakischer Frauen in der Politik ausgesprochen.
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