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Die US-Armee hat in Afghanistan eine Großoffensive gestartet. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Ein halbes Jahr nach Amtsantritt muss US-Präsident Barack Obama endlich handeln. Lange hat er den Partnern zugehört, jetzt will er auch von ihnen Taten sehen - und setzt Kanzlerin Merkel unter Druck. Obama will von ihr Soldaten und viel mehr Geld.
Dem konturlosen A1 will Audi mit der Brechstange zu mehr Statur verhelfen: 256 PS und Allradantrieb sollen das Gespött vom Polo mit Audigrill zum Schweigen bringen.
Bundeskanzlerin Merkel bleibt wieder mal dem Bundespresseball fern. Da kann der Bundespräsident umso ausgelassener tanzen. Einem FDP-Politiker ist der Spaß am Feiern hingegen vergangenen.
Es ist endlich soweit, der sinnentleerte Wahlkampf hat heute am Wahltag ein Ende. Wenn Radio hören durch die gegenseitigen Attacken zur Qual wird, tobt der Kampf um die Stimmen. Bei diesem Wahlkampf zur "Texas Gubernatorial Primary" offenbart sich in Texas das perfide politische System besonders deutlich. Normalerweise dreschen Republikaner auf Demokraten ein und umgekehrt. Republikaner stehen geschlossen zu einer Meinung und ihren Werten. In Washington blockieren sie die Gesundheitreform und in Austin geht es darum, alles was aus dem demokratisch geführten Washington kommt zu minimieren. Was passiert wenn zwei, bzw. drei texanische Republikaner gegeneinander um die Nominierung für das Amt des Governors streiten? Samthandschuhe könnte man erwarten, aber es werden die Boxhandschuhe ausgepackt und noch ein Hufeisen reingesteckt. Was sich der amtierende Governor Rick Perry and die Herausforderin Kay Bailey Hutchinson aus der eigenen Partei da lieferten, war als würde man einen Spiegel vor das politische System halten. Was vorher innerparteilich richtig war, ist plötzlich grundlegend falsch. Anfeindungen und Unterstellungen, die man sonst nur GOP (Grand Old Party) gegen Dems und umgekehrt kennt. Es geht um Macht und mithin Geld und da ist plötzlich die vielzitierte republikanische Wertewelt völlig egal. Stimmen nur 10% der Anfeindungen müsste man Anklage erheben. Man stellt nicht die eigene Stärke in den Focus, sondern die vermeindlichen Schwächen des politischen Gegners, der in diesem Fall aus der gleichen Partei kommt. Da stehen die anderen Kandidaten Bill White (Democrat), Farouk Shami (Democrat) und Debra Medina (GOP) im Hintergrund und warten eher ab, wer auf beiden Seiten nominiert wird. Ich hoffe Bill White wird gegen Rick Perry antreten und möge der bessere Kandidat gewinnen und nicht der mit der meisten Knete. Update : Einen Aspekt hatte ich noch vergessen. Wenn es Perry wieder schafft und sich in der bis 2012 bei den Republikanern niemand findet der das Zeug und natürlich das Geld dazu hat gegen Obama anzutreten, würde es mich nicht wundern, wenn er neben Palin bei den Debatten steht. Ich will nicht den Hellseher spielen, aber den Namen Rick Perry darf man sich schon mal merken. Er wäre nicht der erste der von Austin direkt nach Washington zieht.
Der Iran steht vor seiner größten innenpolitischen Krise seit der Islamischen Revolution 1979. Ajatollah Ali Chamenei, das religiöse Oberhaupt des Landes, spielt dabei ein gefährliches Spiel. Mit seiner kompromisslosen Rückendeckung für Präsident Mahmud Ahmadinedschad rückt er sich an die Spitze eines Machtkampfs, der blutig werden könnte. Eine Analyse.
Erst 37 Jahre alt und schon Bundeswirtschaftsminister: Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg ist eigentlich Außenpolitiker. Dass er was von Wirtschaft versteht, muss er noch beweisen. Mit seiner Steuererklärung, gesteht Guttenberg, sei er jedenfalls schon grandios gescheitert.
Die Liberalen möchten gerne mitregieren und haben gleichzeitig Angst, dass sie sich zu Tode siegen. Deshalb gehen sie quicklebendig, rauflustig und breitbrüstig ins Bundestagswahljahr 2009. Und zittern heimlich.
ZDF-Talkerin Maybrit Illner, privat mit Telekom-Chef René Obermann liiert, hat ihre Sendung zum Bespitzelungsskandal ordentlich gemeistert. Fragen blieben naturgemäß dennoch offen, der Name Obermann fiel kein einziges Mal. Deshalb muss jetzt Chefredakteur Nikolaus Brender ran.
Es war ein klarer Sieg für Hillary - aber dennoch fehlen ihr rund 100 Delegierte. Die Nominierung kann sie nur mit Psychokrieg gegen Barack Obama gewinnen - mit einem Angriff auf seine Glaubwürdigkeit. Der setzt sich zur Wehr, wetzt die Messer - und will Hillary Clinton jetzt frontal angreifen.
Der einzige Deutsche, der eine große US-Firma führt, ist der ehemalige Religionslehrer Martin Richenhagen. Für sein boomendes Geschäft mit Landmaschinen düst der Treckerkönig rastlos um den Globus.
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