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Österreichs Außenminister Michael Spindelegger hat die Ukraine vor einem "Schauprozess" gegen die frühere Regierungschefin Julia Timoschenko gewarnt.
Seit Monaten steht Eisschnellläuferin Claudia Pechstein wegen Dopingvorwürfen in den Schlagzeilen. Gegen ihre Sperre hat sie geklagt. Nun folgt der Prozess, bei dem auch die Glaubwürdigkeit des Anti-Doping-Kampfes auf dem Spiel steht. Der "Tagesspiegel" meldet derweil, Pechstein leide an einer Blutabnormalität.
Die EU spricht von einem "Schauprozess": Aung San Suu Kyi, von der Militärjunta drangsalierte Oppositionsführerin in Myanmar und Friedensnobelpreisträgerin, steht erneut vor Gericht. Angeblich hat sie gegen Auflagen ihres Hausarrestes verstoßen, der Ende des Monats ausgelaufen wäre.
Nach Protesten gegen die Vertreibung aus ihren Häusern sind im südostasiatischen Kambodscha am Donnerstag 13 Frauen, darunter eine 72-Jährige, zu Haftstrafen von bis zu 30 Monaten verurteilt worden.
Irans alter und neuer Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat seinen Amtseid abgelegt. Doch weder dessen markige Drohgebärden noch der Schauprozess gegen Oppositionelle können verdecken: In Teheran ist ein Machtkampf unter den Hardlinern ausgebrochen, in den auch der Präsident verstrickt ist. Auch Washington gerät dadurch in Zugzwang.
Keine Begnadigung: Knapp ein Jahr nach dem Bombenanschlag auf die U-Bahn der weißrussischen Hauptstadt Minsk ist einer der beiden verurteilten Täter hingerichtet worden. Bundesaußenminister Guido Westerwelle kritisierte die Vollstreckung.
Der Anschlag war mörderisch: Im April explodierte in der U-Bahn der weißrussischen Stadt Minsk eine Bombe, 15 Menschen starben, mehr als 300 wurden verletzt. Jetzt hat das Gericht die beiden mutmaßlichen Attentäter zum Tode verurteilt. Das Urteil ist höchst umstritten.
Der Zentralrat der Juden hat den Verzicht der Bundesregierung auf eine Teilnahme an der umstrittenen Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen begrüßt.
Schauprozess in Weißrussland: Die Journalistin Irina Chalip wurde in Minsk zu zwei Jahren Haft verurteilt. Sie hatte an den Protesten gegen die gefälschte Präsidentschaftswahl teilgenommen.
Julian Assange kann das Gefängnis wohl doch nicht bald verlassen. Die schwedische Justiz will Berufung einlegen. Eine Anhörung dazu soll binnen 48 Stunden stattfinden.
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