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Chalid Scheich Mohammed will als Märtyrer in die Geschichte eingehen - und dabei kommt es dem mutmaßlichen Drahtzieher der 9/11-Anschläge offenbar darauf an, dass das richtige Bild von ihm in Erinnerung bleibt. Beim Prozess in Guantanamo beschwerte er sich bei der Gerichtszeichnerin, seine Nase sei zu groß geraten.
Haben die umstrittenen Verhörmethoden in Guantanamo geholfen, Osama bin Laden zu finden? Ja, sagen die US-Republikaner - und lösen so einen neuen Streit über den Nutzen von Folter aus.
Die ehemalige Nummer 3 des Terrornetzwerks Al Kaida hat die Planung der Terroranschläge vom 11. September gestanden - wie wertvoll dieses Geständnis jedoch wirklich ist, ist umstritten. Eine Presseschau.
Es ist ein grauenvolles Geständnis. Er sei von "A bis Z" für die Anschläge des 11. September verantwortlich gewesen, hat Scheich Mohammed sich gebrüstet - und nicht nur dafür. Dann erläuterte er seine Beweggründe. stern.de hat die wichtigsten Auszüge des Verhörs übersetzt.
Der wieder angelaufene Prozess gegen die Drahtzieher des 11. September soll so schnell wie möglich verlaufen. Die Angeklagten verweigern jedoch jegliche Beteiligung. Es könnte ein zähes Verfahren werden - in dem es auch um Foltervorwürfe geht.
Drastische Folter-Vorwürfe: Laut "New York Times" soll der Drahtzieher der Anschläge vom 11. September, Chalid Scheich Mohammed, allein in einem Jahr 183-mal durch Waterboarding gefoltert worden sein. Auch ein anderer mutmaßlicher Terrorist wurde offenbar mehr als 80-mal gequält.
Mehr als zehn Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September hat das Verfahren gegen die fünf mutmaßlichen Hauptverantwortlichen begonnen. Der mutmaßliche Drahtzieher Chalid Scheich Mohammed erschien vor einem US-Militärsondergericht im Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba.
So viel steht jetzt schon fest: Es wird der bisher größte Terrorprozess der Geschichte. Angeklagt sind die fünf mutmaßlichen Hauptdrahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001 in den USA.
Seit 1998 hatten Ermittler Christian Ganczarski im Visier. Jetzt decken stern-Reporter auf, wie nah der Duisburger dem meistgesuchten Terroristen der Welt wirklich war: als Kurier, Computerspezialist, Drahtzieher für Anschläge - und als Mann, der bin Laden mit Insulin versorgte.
Die Vergabe der Fußball-WM nach Russland (2018) und Katar (2022) erzeugt Unbehagen. Wegen der Korruptionsvorwürfe im Vorfeld ist unklar, ob die Entscheidung der Fifa überhaupt Bestand hat. Außer in den Siegerländern sind die Reaktionen verhalten bis offen ablehnend.
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