21. September 2012, 14:59 Uhr

Proteste halten islamische Welt in Atem

Gewalt in Pakistan, friedlicher Protest in Malaysia: Nach den Freitagsgebeten gehen Tausende Muslime auf die Straße, um ihre Empörung über die Verunglimpfung des Islams zum Ausdruck zu bringen.

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Aufgebracht werfen pakistanische Demonstranten in der Hauptstadt Islamabad Steine auf die Polizei. Hunderte Muslime durchbrachen mehrere Absperrungen rund um das Regierungsviertel. Viele Polizisten wurden verletzt.

In der gesamten islamischen Welt kommt es nach den Freitagsgebeten zu Unruhen wegen der Islam-Schmähungen. In Pakistan hat es bereits mehrere Verletzte und drei Tote gegeben. Westliche Länder haben aus Angst vor Ausschreitungen zahlreiche Botschaften und andere Einrichtungen geschlossen. Auch in Deutschland wollen Muslime gegen die Verunglimpfung des Propheten auf die Straße gehen. In Freiburg sind ebenso Proteste geplant wie in Münster, Hannover oder Cuxhaven.

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