2. September 2012, 15:13 Uhr

Iran und Nordkorea wollen in Wissenschaft zusammenarbeiten

Um der USA die Stirn bieten zu können, wollen sich Iran und Nordkorea bei Wissenschafts- und Technologiethemen zusammenschließen. Beide Staaten haben bereits ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet.

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Nord Koreas zeremonielles Staatsoberhaupt Kim Yong Nam und Afghanistans Präsident Mahmud Ahmadinedschad wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten©

Der Iran und Nordkorea wollen künftig enger zusammenarbeiten und so den USA die Stirn bieten. Zu diesem Zweck unterzeichneten Vertreter beider Länder am Samstag in Teheran mehrere Vereinbarungen, wie das Büro von Präsident Mahmud Ahmadinedschad mitteilte.

Bei einem Treffen mit Nordkoreas zeremoniellem Staatsoberhaupt Kim Yong Nam sagte Ahmadinedschad demnach mit Blick auf die USA: "Die Imperialisten haben Nordkorea sowie den Iran unter politischen Druck gesetzt, weil sie nicht wollen, dass diese beiden Länder unabhängig bleiben und mehr Macht bekommen."

Gemeinsames Streben nach der Atombombe?

Kim Yong Nam, der am Mittwoch zum Gipfel der Blockfreien Staaten nach Teheran gereist war, sagte, sein Land wolle die Beziehungen zum Iran auf mehreren Feldern stärken. Konkret geht es bei den Vereinbarungen um Austauschprogramme für Studenten, die Einrichtung gemeisamer Labore sowie um eine engere Zusammenarbeit bei der Forschung in den Bereichen Energie, Umwelt, Landwirtschaft und Lebensmittel.

Sowohl dem Iran als auch Nordkorea wird vom Westen nachgesagt, nach der Atombombe zu streben, was beide Länder bestreiten. Laut veröffentlichten US-Diplomatenberichten von 2010 verdächtigt die Regierung in Washington Nordkorea, dem Iran Raketenbauteile geliefert zu haben.

kgi/Reuters/DPA
 
 
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