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8. Februar 2008, 10:27 Uhr

Bhutto starb nicht durch Schüsse

Erste Ergebnisse bei der Untersuchung des Attentats auf die pakistanische Oppositionsführerin Benazir Bhutto: Die britische Polizei Scotland Yard dementierte das Gerücht, Bhutto sei bereits vor der Explosion einer Bombe erschossen worden. Alle drei abgegebenen Kugeln hatten sie verfehlt.

Benazir Bhutto winkt bei ihrem letzten öffentlichen Auftritt der begeisterten Masse zu© Mohammad Javed/AP

Die pakistanische Oppositionsführerin Benazir Bhutto ist nach Ermittlungen von Spezialisten der Londoner Polizei Scotland Yard nicht wie ursprünglich angenommen durch Schüsse ums Leben gekommen. "Benazir Bhutto starb an einer schweren Kopfverletzung, die Folge der Bombenexplosion war", sagte der Leiter der pakistanischen Ermittlungskommission, Abdul Majeed, am Freitag in Islamabad. Dies gehe aus dem Bericht von Scotland Yard hervor.

Die Politikerin sei durch die Wucht der Explosion mit dem Kopf gegen den Rand der Öffnung im Dach ihres gepanzerten Wagens geschlagen, sagte Majeed. Drei Schüsse, die der Attentäter vor Zündung der Bombe mit einer Pistole abgefeuert hatte, hätten ihr Ziel verfehlt. Scotland Yard hatte sich auf Bitten des pakistanischen Präsidenten Pervez Musharraf in die Ermittlungen eingeschaltet.

Scotland Yard bestätigt Regierungsdarstellungen

Bereits das pakistanische Innenministerium hatte Berichten widersprochen, nach denen Bhutto bereits vor der Explosion durch Schüsse in Kopf und Nacken tödlich verletzt worden sei. Bei dem Anschlag auf Bhutto, die zweimal Regierungschefin in Pakistan war, waren am 27. Dezember auch rund 20 ihrer Anhänger ums Leben gekommen.

Wie die Ermittler von Scotland Yard zu ihrem Untersuchungsergebnis kamen, war zunächst unklar. Eine Autopsie Bhuttos hatte auf Wunsch ihrer Familie nicht stattgefunden.

DPA
 
 
KOMMENTARE (3 von 3)
 
Oluja (08.02.2008, 12:44 Uhr)
Egal wie,
ändert nur nichts an der TAsache das sie Opfer von CIA und Pak. Geheimdienst wurde, denn sie wurde Musharaf und den USA zu gefährlich, als sie kurz vor ihrem Tod einige wahrheiten ausplauderte, welche unsere Medien gerne verschweigen, wie z.b. das Osama lange tot ist, sie direkt mit dme iran verhandeln will und die abhängigkeit und den USA Einfluss reduzieren will in Pakistan.
Sie redete sich im wharsten Sinne des Wortes um Kopf und Kragen
wanderer60 (08.02.2008, 12:00 Uhr)
...zunächst unklar?
"Wie die Ermittler von Scotland Yard zu ihrem Untersuchungsergebnis kamen, war zunächst unklar."
Wenn es denn inzwischen nicht mehr unklar ist, wäre es doch eine gute Sache, mich als Leser nicht dumm sterben zu lassen, oder?
Die Frage wäre also: Wie konnte man feststellen, woran die Frau wirklich gestorben ist - ohne Obduktion???
Malt (08.02.2008, 11:32 Uhr)
War bestimmt...
...auch Al-Quaida... den Pakistan ist ja Verbündeter der USA im Kampf gegen den Terror... und so einer wie der pakistanische Präsident (ehem. General) würde doch sicher nie einen Auftragsmord befehlen. Oder vielleicht doch? Woher kam nochmals das Geld für 09/11? Vom pakistanischen Geheimdienst... wer hat die Atombombe, wird von einem Skrupellosen Machtpolitiker regiert, wird von den USA aber nicht bedroht wie der Iran der evtl. irgendwann in ferner Zukunft vielleicht die Möglichkeit haben könnte, Uran so anzureichern, dass daraus waffenfähiges Material gemacht werden könnte? Richtig. Pakistan.
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Ob man's glauben mag oder nicht: Wir befinden uns momentan auf einem Feldzug zur Eroberung der Resourcen des gesamten Planeten... und jeder, der nicht mitmacht, wird gnadenlos ausgelöscht werden. Es geht um Öl und Macht. Nicht um Religion.
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