Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Auch in Großbritannien hat der US-Senator Barack Obama für mehr Engagement in Afghanistan geworben. Gleichzeitig verteidigte er seine Auslandstour gegen Kritik aus der Heimat. Die Deutschen waren vom Besuch des designierten Präsidentschaftskandidaten begeistert.
Am Dienstag beginnen die Vorwahlen in den USA. Der Präsident muss auf die Schwäche der republikanischen Kandidaten hoffen. Es ist seine einzige Chance.
Sie fliegen fast täglich und gehen doch selten in die Luft: Seit 100 Jahren sorgen Stewardessen für das Wohl der Passagiere - ein Rückblick in Bildern.
Wer wird das Rennen machen: Barack Obama oder John McCain? Nicht nur äußerlich unterscheiden sich die beiden US-Präsidentschaftskandidaten. Ob Finanzkrise oder Irakkrieg: stern.de stellt die Positionen des Demokraten und des Republikaners zu den wichtigsten politischen Themen vor.
Morgen fällt die Entscheidung in den USA: Barack Obama oder John McCain? Nicht nur äußerlich unterscheiden sich die beiden US-Präsidentschaftskandidaten. Ob Finanzkrise oder Irakkrieg: stern.de stellt die Positionen des Demokraten und des Republikaners zu den wichtigsten politischen Themen vor.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Barack Obama ins Weiße Haus einziehen wird, wird von Tag zu Tag größer. Nicht, dass es nicht doch noch eine Wende geben könnte. Es braucht nur etwas Unvorherzusehendes passieren. Darin sind sich die Kommentatoren einig. Aber: So weit man etwas aus den bisherigen Entwicklungen sicher ableiten kann, dann, dass es für den Senator aus Illinois deutlich besser aussieht als für den Vietnam-Veteranen. Dass sich in Deutschland selbst Konservative für den Kandidaten der US-Linken begeistern, daran hatte man sich schon gewöhnt. Dass sich in den USA mittlerweile mit Colin Powell und dem ehemaligen Präsidentensprecher Scott McClellan nicht nur zwei prominente konservative Republikaner, sondern auch für die Administration Bush wichtige Akteure für Barack Obama stark machen, hat aufhorchen lassen. George W. Bush hat die USA heruntergewirtschaftet, finanziell und moralisch. Die Finanzkrise, der Irak-Krieg, die Verschuldund, das Desaster des Gesundheitsystems stehen unter anderem auf der finanziellen Seite. Auf der moralischen Seite steht eine ideologiegetriebene Politik, die die Welt in Achsen teilte und selbst vor einem völkerrechtswidrigen Krieg nicht zurückgeschreckt hat. Wer etwa bei einem Besuch in Ankara an einigen Geschäften in der Stadt auf Schildern lesen musste „Amerikaner sind hier nicht willkommen“, dem wurde deutlich, dass die Supermacht einen kolossalen Imageverlust erlitten hat. Nach acht Jahren Bush darf nun der Nachfolger das große Scherbenkehren beginnen. Was haben wir, was hat die Welt von Barack Obama? Der Senator aus Illinois hat in seiner Kampagne bewiesen, dass Politik noch dazu taugt, Visionen zu erzeugen und zum Handeln aufzurufen. Er hat gezeigt, dass man in aller Härte fair sein kann. Er hat gezeigt, dass er eigene Schwächen sehen und korrigieren kann, wenn es sein muss mit fremder Hilfe wie im Fall seines Vizes Joe Biden. Das sind keine Randnotizen. Denn: Was im Wahlkampf geschehen ist, legt den Grundstein für eine Glaubwürdigkeit, die ein Barack Obama im Oval Office haben wird. Da ein Wechsel in der Haltung zu Politik möglich ist, ist auch eine andere Politik möglich. Der change, die Veränderung, wird kommen. Das heißt nicht, dass John McCain persönlich unglaubwürdig ist. Dennoch: Niemand repräsentiert so sehr wie er die alte Garde. Seine Haltung zur Politik, zur Gesellschaft und zur Welt: McCain ist im letzten Jahrhundert verhaftet, er teilt den Globus wie George W. Bush auf und seine politischen Machthaber ein nach gut und böse. McCains Ansätze zur Lösung von Problemen greifen auf Rezepte zurück, die in einer anderen Zeit opportun waren. Anstatt von einem 100-jährigen Krieg im Irak oder von einem Angriff auf den Iran zu träumen, ist es pragmatischer und angebrachter mit den Akteuren zu sprechen. Dass heißt nicht, dass in Damaskus oder Teheran auf einmal nur noch Freunde sitzen. Aber eine dauerhafte Konfrontation bietet keine ansprechende alternative Perspektive. Vom Klimawandel bis zur Finanzkrise: Ohne Amerika werden kein Konflikt und kein Problem der Gegenwart zu lösen sein. Mag sein, dass der Einfluss der USA geringer werden wird im 21. Jahrhundert (die Multipolarität der Welt nicht zu erkennen (erkennen zu wollen) gehörte auch zu den herausstechenden Eigenschaften der Georg W. Bush-Ära). Unbedeutend werden die Vereinigten Staaten hingegen auch in den kommenden hundert Jahren kaum sein. Wer in den nächsten Jahren vom Weißen Haus aus die Welt prägen wird, ist deshalb von entscheidender Bedeutung. Für Amerika und die Welt bleibt zu hoffen, dass der nächste Präsident Barack Obama sein wird. Der Text ist auch erschienen auf www.cicero.de/alexanderplatz.php Mehr Informationen finden Sie auf www.cicero.de Mehr über den Autor unter www.a-goerlach.com Bildergalerie zur heißen Phase des US-Wahlkampfs Cicero-Karikaturen zum Wahlkampf Das Dossier zu Barack Obama Wolfram Eilenberger: Wird John McCain in Würde verlieren? Wolfram Weimer: Obamodern oder alt-deutschig? r
Ein ordentliches Make-up ist den Republikanern offenbar mehr Wert als politische Expertise. Wie US-Medien berichten, hat die Partei für die Visagistin der Vize-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin mehr Geld ausgeben als für den außenpolitischen Berater John McCains - die Wähler aber schätzen derlei Großzügigkeit für Palins Äußeres nur wenig.
Das dritte und letzte Aufeinandertreffen brachte die schärfsten Auseinandersetzungen: Die beiden Präsidentschaftskandidaten Barack Obama und John McCain warfen sich beim letzten TV-Duell gegenseitig schlechte Wirtschafts- und Finanzpolitik vor. Kritik gab es auch für einen schmutzigen Wahlkampf.
Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Barack Obama hat die Vorwahlen seiner Partei im US-Staat Mississippi für sich entschieden. Allerdings spielte in dem Südstaat die Hautfarbe eine herausragende Rolle: Nur jeder dritte Weiße wählte den schwarzen Senator, während über neunzig Prozent der Afroamerikaner für Obama stimmten.
In einem TV-Duell haben sich Hillary Clinton und Barack Obama einen heftigen aber höflichen Kampf geliefert. Die Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten stritten vor allem über Gesundheitspolitik und den Irak-Krieg. Clinton brauchte nach den jüngsten Verlusten dringend einen Sieg - doch sie scheiterte.
Die Obama-Welle scheint unaufhaltsam. Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten hat Barack Obama am Dienstag gegenüber seiner Konkurrentin Hillary Clinton erneut punkten können. Er gewann in Virginia, Maryland und in der Hauptstadt - und konnte bei der Zahl der Parteitagsdelegierten erstmals an Clinton vorbeiziehen. In deren Lager herrscht Nervosität.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Afghanistan Clinton Colin Powell Condoleezza Rice Demokraten First Lady Flugbegleiter Gordon Brown Irak Los Angeles Times Präsidentschaftskandidat Super Tuesday US-Wahl Wahl
Angela Merkel Barack Obama Barack Obama Bill Clinton Bill Clinton George W. Bush George W. Bush Hillary Clinton Hillary Clinton Joe Biden John Edwards John F. Kennedy John McCain John McCain John Zogby Mike Huckabee Mitt Romney Rudolph Giuliani Rudolph Giuliani Sarah Palin
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".