Secret Service entlässt drei Mitarbeiter

19. April 2012, 10:23 Uhr

Im Prostitutions-Skandal um elf Personenschützer von US-Präsident Barack Obama rollen die ersten Köpfe. Drei Mitarbeiter haben den Secret Service jetzt verlassen.

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Secret Serice in Erklärungsnot: Statt beim Amerika-Gipfel Präsident Obama zu schützen, vergnügten sich einige seiner Leibwächter mit Prostituierten und Trinkgelagen.©

In der Sex- und Prostitutionsaffäre um mehrere Leibwächter von US-Präsident Barack Obama trennt sich der US-Geheimdienst Secret Service von drei Mitarbeitern. Ein ranghoher Mitarbeiter werde im Zuge der Affäre in den Ruhestand gehen, einem weiteren sei seine Entlassung mitgeteilt worden und ein dritter sei zurückgetreten, hieß es in einer offiziellen Erklärung des Secret Service. Die Untersuchung des Falls stehe noch am Anfang, gegen acht weitere Mitarbeiter werde weiterhin ermittelt.

Obamas Teilnahme am Amerika-Gipfel in Kolumbien war am Wochenende durch die Affäre um die Leibwächter überschattet worden. Elf Secret-Service-Mitarbeitern und mindestens zehn Angehörigen der US-Armee wird vorgeworfen, Prostituierte in ein Hotel im kolumbischen Cartagena gebracht zu haben, wo Obama an dem Gipfel teilnahm. Der US-Präsident hatte am Sonntag eine vollständige Aufklärung der Affäre gefordert.

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