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Frontalangriff eines Pulitzer-Preisträgers: US-Starjournalist Seymour Hersh hat US-Präsident Bush jegliche Fähigkeit zum rationalen Handeln abgesprochen. Zudem sei die US-Armee im Irak die "gewalttätigste und mörderischste", die er je gesehen habe.
Das Massaker von Al-Hula war die bisher schlimmste Gräueltat im syrischen Bürgerkrieg. Massaker haben in der Geschichte schon oft die politische Entwicklung beeinflusst.
Deutsche Politiker zeigen sich bestürzt über die Äußerungen von US-Präsident George Bush zum Atomstreit um den Iran. Neben SPD- und Grünen-Politikern warnen auch Teile der CDU vor einem möglichen Militärschlag der USA.
Drei Tage vor der Amtseinführung von Präsident Bush sorgt ein Bericht des Starreporters Seymour Hersh über geheime US-Kommandos im Iran für Wirbel. Denkbar ist auch, dass Washington gezielt falsche Informationen lanciert.
400 Millionen Dollar - so hoch soll die Summe sein, die US-Präsident George W. Bush beantragt hat, um die Arbeit des Geheimdienstes gegen den Iran auszuweiten. Mit dem Geld will er angeblich das Atomprogramm schwächen und die Opposition stärken.
Das Säbelrasseln zwischen den USA und dem Iran ist lauter geworden. Die Falken in Washington dringen auf Krieg. Auch Hunderttausende Exiliraner machen Druck - an ihrer Spitze der "junge Schah", Reza Pahlawi.
Wenn Präsident und Kanzlerin auf der Chapel Prairie Ranch im familiären Kreis dinieren, steht Explosives auf dem Programm: Der Konflikt mit dem Iran. In den USA dröhnen die Kriegstrommeln. Merkel muss dazu klar Position beziehen - ohne Bush zu verprellen. Der hat in Europa zudem einen neuen Freund gefunden.
US-Präsident George W. Bush schließt einen Militärschlag gegen Iran nicht aus, falls Teheran nicht über sein Atomprogramm Auskunft gibt. In letzter Konsequenz würde er zum Schutz seiner Landsleute erneut militärische Macht einsetzen.
Die US-Regierung wehrt sich: Im Streit mit dem Iran setze weiter auf Diplomatie, hieß es. Am Wochenende war berichtet worden, US-Militärs hätten schon den Einsatz von Nuklearwaffen im Iran durchgespielt.
Condoleezza Rice hat die erste Hürde auf dem Weg zur US-Außenministerin genommen. Der außenpolitische Ausschuss des Senats stimmte mehrheitlich für sie. Eine der zwei Gegenstimmen stammte von John Kerry.
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Seymour Myron Hersh, Spitzname Sy, ist ein US-amerikanischer Investigativjournalist jüdischer Herkunft und bekannter Muckraker. Seymour Hersh wurde 1969 weltbekannt, als er während des Vietnamkriegs das Massaker von My Lai aufdeckte. 2004 sorgte er erneut für Aufsehen, als er maßgeblich den Folter-Skandal im irakischen Abu-Ghuraib-Gefängnis bekannt machte.