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USA sind zunehmend genervt vom Verbündeten Israel

Das Klima zwischen den USA und ihrem Partner Israel bleibt angespannt: Die Regierung in Washington fürchtet, dass die geplanten Siedlungen in Ostjerusalem die prekäre Lage weiter anheizen könnte.

  Neubau in Ostjerusalem: Siedlungen helfen nicht, die Spannungen abzubauen

Neubau in Ostjerusalem: Siedlungen helfen nicht, die Spannungen abzubauen

Die USA haben israelische Pläne für den Ausbau jüdischer Siedlungen im Großraum Jerusalem kritisiert. Angesichts der jüngsten Gewalteskalation sei dies unvereinbar mit dem Ziel, die Spannungen abzubauen und den Friedensprozess mit den Palästinensern wieder anzuschieben, sagte US-Außenamtssprecher Jeff Rathke. Die USA seien ganz klar gegen den Siedlungsbau in Ost-Jerusalem.

Die israelische Regierung hatte zuletzt den Ausbau von zwei Siedlungen im Westjordanland beschlossen, die sie zum Teil des Stadtgebiets zählt. Dies dürfte die Spannungen dort weiter schüren. Seit Wochen wird Jerusalem, das sowohl Juden als auch Moslems und Christen heilig ist, von einer neuen Gewaltwelle erschüttert. Am Dienstag hatten zwei Palästinenser bei einem Anschlag auf eine Synagoge fünf Menschen getötet.

Dieser Gewaltakt wurde vom UN-Sicherheitsrat einstimmig verurteilt, wie es in einer verabschiedeten Erklärung heißt. Darin ist die Rede von einem "verabscheuungswürdiger Terrorangriff", erklärte das Gremium. Die 15 Mitglieder des Sicherheitsrats zeigten sich zudem besorgt angesichts der jüngsten Spannungen zwischen Israel und den Palästinensern und riefen die Konfliktparteien zur Kooperation auf. Politische Anführer und Bürger müssten gemeinsam daran arbeiten, die "Spannungen zu verringern, Gewalt zurückzuweisen, sämtliche Provokationen zu vermeiden und einen friedlichen Weg zu suchen".

nik/AFP/AFP
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