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Nachdem Demonstranten auch den zweiten Flughafen in Bangkok besetzt haben, hat die thailändische Regierung über beide Airports der Hauptstadt den Ausnahmezustand verhängt. Mit Hilfe des Notstandsrechts will Thailands Führung die Lage wieder unter ihre Kontrolle bringen.
Seit Wochen belagert die thailändische Opposition das Parlamentsgebäude und protestiert gegen die neue Regierung. Die Lage eskalierte, als die Polizei die Demonstration auflösen wollte: Eine Frau kam ums Leben, 85 Menschen wurden verletzt. Vize-Premier Chavalit Yongchaiyudh trat daraufhin zurück.
Das thailändische Verfassungsgericht hat die Regierungspartei aufgelöst, die Blockade der Flughäfen in Bangkok ist aufgehoben, doch der grundsätzliche Konflikt in Thailand ist noch lange nicht gelöst. Wir erklären, worin der Streit genau besteht und was nun in dem asiatischen Land passieren könnte.
Thailand hat einen neuen Regierungschef. Das Parlament wählte am Mittwoch einen Schwager des vor zwei Jahren gestürzten Premiers Thaksin Shinawatra ins Amt. Die innenpolitische Krise ist mit der Berufung von Somchai Wongsawat aber nicht beendet. Die außerparlamentarische Opposition hält ihn nur für eine Marionette.
Die Lage in Thailand droht nach tagelangen Protesten von zehntausenden Regierungsgegnern völlig zu eskalieren: Die Regierung verhängte für Bangkok und Umgebung den Ausnahmezustand, etwa 30.000 Menschen demonstrierten trotz Versammlungsverbot.
Thailand kommt nicht zur Ruhe: Rund 20.000 Demonstranten haben den Regierungssitz in Bangkok umstellt. Anders als bei den Protestaktionen im vergangenen Jahr handelt es sich diesmal um Anhänger des ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra. Ihre Forderung ist jedoch die gleiche: die Neuwahl der Regierung
Proteste der Anhänger des früheren Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra haben den Amtsantritt der neuen Regierung Thailands verzögert. Die Demonstranten blockierten die Zugänge zum Parlamentsgebäude und verweigerten den Abgeordneten den Durchlass zu der Sitzung, bei der der künftige Regierungschef Abhisit Vejjajiva seine Antrittsrede halten sollte.
Dritter Regierungswechsel binnen vier Monaten: Der bisherige Oppositionsführer Abhisit Vejjajiva ist zum neuen Ministerpräsidenten von Thailand gewählt worden. Ob das Land nach Monaten der Krise nun zur Ruhe kommt, ist allerdings mehr als fraglich. Die Wahl Abhisits rief prompt wütende Proteste der neuen Opposition hervor.
Die Aufräumarbeiten am internationalen Flughafen von Bangkok schreiten voran. Nachdem die ersten nationalen Flüge bereits abgefertigt worden sind, sollen jetzt auch die ersten internationalen Maschinen landen. Unterdessen einigte sich das Parlament auf einen Übergangsregierungschef.
Auftatmen in Thailand: Nach dem Verbot der Regierungspartei PPP haben die Oppositionellen ihre Flughafen-Blockaden aufgegeben. Doch die politische Krise, ausgelöst durch den tiefen Graben zwischen den armen Massen und den einflussreichen Eliten, schwelt weiter.
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Somchai Wongsawat war vom 17. September 2008 bis zum 2. Dezember 2008 Premierminister von Thailand. Somchai Wongsawat ist verheiratet mit Yaowapha Wongsawat, der Schwester von Thaksin Shinawatra.
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