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Auch deutsche Studenten waren im Unglücksbus

Wie nun bekannt wurde, saßen in dem in Spanien verunglückten Bus auch deutsche Studenten. Bei dem schweren Unfall wurden insgesamt 13 Menschen getötet. Ob die deutschen Insassen überlebt haben, ist bisher nicht bekannt.

Bei einem Busunglück in Spanien kamen 13 Personen ums Leben

Feuerwehrmänner bei den Rettungsarbeiten an der Unglücksstelle im spanischen Tarragona, wo am Sonntag 13 Studennten ums Leben kamen

Bei dem schweren Busunglück in Spanien sind auch deutsche Studenten "zu Schaden gekommen". Mit diesen Worten wendete sich die katalanische Regionalregierung an die Presse vor Ort. Ob es dabei um Verletzte oder gar Tote geht wurde bisher nicht bekannt. Insgesamt seien in dem Bus 56 Studenten aus 19 Ländern unterwegs gewesen. Bei dem Verkehrsunfall etwa 150 Kilometer südlich von Barcelona starben nach neuen Angaben 13 Menschen, 44 weitere wurden verletzt. Zuvor war lange von 14 Opfern die Rede gewesen. 

Zur Identität der Opfer wurden zunächst keine offiziellen Angaben gemacht. Nach Informationen aus Regierungskreisen handelt es sich bei ihnen ausschließlich um Frauen. Das Auswärtige Amt in Berlin teilte am Nachmittag mit, es prüfe weiter den Sachverhalt und stehe mit den Behörden vor Ort in Verbindung. "Wie können nicht ausschließen, dass auch Deutsche betroffen sind", sagte eine Sprecherin.

Wahrscheinlich verschuldete menschliches Versagen den Unfall

Der Bus war kurz vor Morgengrauen mit 57 Menschen an Bord auf einer Autobahn auf die Gegenfahrbahn geraten, mit einem anderen Fahrzeug zusammengeprallt und auf die Seite gestürzt. Alles deute darauf hin, dass menschliches Versagen des Fahrers die Ursache des Unglücks gewesen sei, sagte der katalanische Minister Jané.

Im Bus waren Erasmus-Studenten, die einen Ausflug zum Abschluss des Volksfestes "Las Fallas" in Valencia unternommen hatten. Das Unglück ereignete sich auf der Rückfahrt nach Barcelona. Die Veranstalter der Exkursion hatten nach Informationen des katalanischen Fernsehens TV3 insgesamt fünf Busse gechartert. Der Unglücksbus sei als das letzte Fahrzeug in der Kolonne gefahren, hieß es.

Nach Informationen des Innenministers war der Bus an den rechten Rand der Autobahn geraten. Der Fahrer habe dann das Steuer herumgerissen.

Trauertage in Spanien

Daraufhin sei der Bus auf die Gegenfahrbahn geraten, mit einem Personenwagen kollidiert und auf der Seite liegengeblieben. Zwei Menschen in dem Auto seien verletzt worden. Der Fahrer des Busses überstand das Unglück leicht verletzt. Ein Test auf Alkohol und Drogen habe keinen Befund ergeben, teilte die Justiz in Barcelona mit.

Spaniens König Felipe VI. und Königin Letizia sprachen den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus. Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont ordnete eine offizielle Trauer von zwei Tagen an.

Der Bürgermeister des nahe gelegenen Dorfes Freginals, Josep Roncero, sagte dem Radiosender RAC1, an der Unglücksstelle hätten sich schön häufiger Unfälle ereignet.

vim/DPA/AFP
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